15.07.2016

Evaluation Leitungsstruktur der Kirche Region Bern

Im Rahmen des pastoralen Entwicklungsplans (PEP) Bern wurde die Leitungsstruktur des Dekanats Region Bern neu organisiert. Dabei wurden verschiedene strukturelle und organisationsbezogene Anpassungen vorgenommen. Das Dekanat Region Bern hat Interface beauftragt, diese neue Leitungsstruktur zu evaluieren. Ziel der Evaluation war es, zu bestimmen, inwiefern die mit der neuen Leitungsstruktur anvisierten Ziele erreicht wurden, wie die Umsetzung und die Leistungen der neuen Leitungsstruktur beurteilt werden und welche Wirkungen durch die neue Leitungsstruktur feststellbar waren. Im Rahmen der Evaluation wurden einerseits Gespräche mit dem Kleinen Kirchenrat und der Präsidentenkonferenz realisiert, andererseits wurden die Leitenden der Pfarreien, der Fachstellen und der Missionen sowie alle Mitarbeitenden befragt

05.07.2016

Kinder und Jugendliche im Kanton Zug: Analyse von Situation und Entwicklungsbedarf auf kantonaler und gemeindlicher Ebene bezüglich der Bereiche Schutz, Förderung und Partizipation

Interface hat für das Sozialamt des Kantons Zug eine Situationsanalyse der ausserschulischen Kinder- und Jugendförderung auf kantonaler und gemeindlicher Ebene erstellt. Diese diente als Ausgangspunkt für die weitere Ausrichtung der Kinder- und Jugendpolitik im Kanton. Im Rahmen des Projekts wurden die wichtigsten Angebote im Kanton in den Bereichen Schutz, Förderung und Partizipation erfasst. Anschliessend wurden diese mit den jeweiligen Anbietern validiert und verschiedene Einschätzungen zur Situation von Akteuren in der Kinder- und Jugendförderung eingeholt. Dies ermöglichte Aussagen zur Anzahl Angebote und eine Beurteilung der Gesamtsituation im Kanton Zug und in den einzelnen Gemeinden.

07.06.2016

Evaluation des SUK-Programms P-2 „Wissenschaftliche Information“

Das Programm P-2 „Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung“ der Schweizerischen Hochschulkonferenz fördert den Aufbau von nationalen Lösungen im Bereich der digitalen wissenschaftlichen Information. Es soll ein Service-Netzwerk für die Schweizer Wissenschaft aufbauen, das einen einfachen Zugang zu Publikationen und Daten ermöglicht und gleichzeitig Werkzeuge für deren Bearbeitung und Speicherung anbietet. Es werden Projekte in den vier Hauptstossrichtungen Publikationen (elektronisches Grundangebot an wissenschaftlichen Publikationen in der Schweiz), eSciences (einheitliche Prozesse für den Zugang zu Forschungsdaten und Standards für Bearbeitung und Archivierung), Basis (technische Grundlagen ermöglichen erst die Umsetzung des Programms) sowie Dienste (bestehende lokale Dienste wie Repositorien, Publikationsplattformen oder E-Learning-Werkzeuge sollen zu nationalen Services ausgebaut werden) unterstützt. Evaluanda und Interface evaluierten das Programm P-2. Es wurden die  Aufbaustruktur und Ablauforganisation, die Güte der Zusammenarbeit im Programm sowie die Wirkungen und Nachhaltigkeit der eingereichten Projekte anhand von Interviews, Fallstudien und Befragungen bewertet.

27.04.2016

Evaluation der zentralen Anlaufstelle Wegweiser

Der Kanton Aargau hat in den letzten Jahren verschiedene Massnahmen auf der Volksschulstufe sowie auf der Sekundarstufe II initiiert und eingeführt mit dem Ziel, dass möglichst viele Jugendliche einen qualifizierten Abschluss auf Sekundarstufe II erreichen. Neben anderen Massnahmen startete im Jahr 2015 das Projekt Wegweiser. Dieses wird vom Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) im Auftrag des Aargauer Parlaments für die Pilotphase von drei Jahren umgesetzt. Die Anlaufstelle Wegweiser ist Bestandteil des Projekts Gesamtsteuerung der Unterstützungsmassnahmen beim Übertritt von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II. Die Anlaufstelle Wegweiser kommt jeweils im 4.Quartal des 9. Schuljahres zum Einsatz. Jugendliche, die bereits intensiv eine Lehrstelle gesucht haben und bei denen die Unterstützung durch das Angebot Lehrstelle JETZT PLUS nicht gegriffen hat, können sich bei der zentralen Anlaufstelle Wegweiser für eine Zwischenlösung anmelden. Eine direkte Anmeldung bei einem Zwischenlösungs-Angebot durch die Jugendlichen ist nicht mehr möglich. Ein eigens dafür eingesetztes Triage-Team prüft die Anmeldedossiers der Jugendlichen und identifiziert den individuellen Förderbedarf der einzelnen Jugendlichen. Innert weniger Tage wird eine passende Zwischenlösung für den jungen Menschen bestimmt und eine Empfehlung zuhanden des Jugendlichen und seiner Eltern verfasst. Interface wurde mit der Evaluation des Wegweisers beauftragt.

22.03.2016

Betreuungsgutscheine in der Schweiz

Verschiedene Gemeinden und Städte sind dem Beispiel der Stadt Luzern gefolgt und haben zur Finanzierung der Kinderbetreuung Betreuungsgutscheine eingeführt. Interface begleitet Gemeinden und Städte in verschiedenen Kantonen bei der Konzipierung und der Umsetzung von Betreuungsgutscheinen.

Leistungen von Interface zur Einführung von Betreuungsgutscheinen (pdf)

 

Aktuell haben folgende Gemeinden und Städte Betreuungsgutscheine eingeführt oder sind auf dem Weg dazu.

 

Kanton Luzern

Alle 14 Gemeinden im Kanton Luzern mit Betreuungsgutscheinen: Link

Weggis: Link

Mauensee: Projekt in Bearbeitung

Kanton Zug

Cham: Link

Baar: Link

Steinhausen: Link

Kanton Uri

Urner Gemeindeverband: Link

Kanton Schwyz

Freienbach: Link

Kanton Bern

Stadt Bern: Link

Kanton Solothurn

Olten: Link (Pilotversuch vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2017)

Kanton Zürich

Kilchberg: Link

Kanton Basel-Landschaft

Binningen: Link

Reinach: Projekt in Bearbeitung, Einführung voraussichtlich Januar 2017

Birsfelden: Projekt in Bearbeitung, Einführung voraussichtlich Mitte 2017

16.02.2016

Evaluation des Projekts Girls only/tüftlerin.ch

Der Verein tüfteln.ch setzt sich seit mehreren Jahren dafür ein, in der Schweiz Technikangebote für Kinder im Freizeitbereich durchzuführen und zu fördern. Im Herbst 2015 startete das Projekt tüftlerin.ch. Mit diesem Angebot will tüfteln.ch langfristig einen Beitrag zur Erhöhung des Anteils von Frauen in technischen Berufen leisten. Im Projekt tüftlerin.ch werden ausserschulische Technikworkshops, so genannte „Tüftlerinnen-Workshops“ für Mädchen zwischen 10 und 12 Jahren, angeboten. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Ausbildungszentren des Berufsverbands Swissmechanic durchgeführt. Dort finden die Tüftlerinnen-Workshops statt, die von einer verantwortlichen Person der jeweiligen Swissmechanic-Sektion geleitet werden. Mit dem Projekt werden auch weibliche Lernende technischer Berufe gefördert, denn diese leiten die Tüftlerinnen-Workshops mit und werden dafür an «Jugend+Tüfteln“-Leiterkursen gezielt geschult. Das Projekt wird bis 2020 vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) im Rahmen der Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz sowie von Stiftungen und weiteren Förderpartnern mitfinanziert. Interface Politikstudien evaluierte die erste Durchführung des Projekts tüftlerin.ch (August 2015 bis Juli 2017). Dabei standen die Umsetzung, die erbrachten Leistungen und die Wirkungen im Fokus.

05.02.2016

Evaluation Betreuungsgutscheine Freienbach

Auf das Schuljahr 2012/2013 führte die Gemeinde Freienbach Betreuungsgutscheine in der familienergänzenden Kinderbetreuung ein. Gemäss Reglement zu den Betreuungsgutscheinen war vorgesehen, nach drei Jahren den Vollzug und die Wirkungen zu beurteilen. Die Gemeinde Freienbach hat deshalb Interface beauftragt, eine Evaluation durchzuführen. Ziel war es, der zuständigen Gemeinderätin bereits bei der Einführung der Gutscheine wichtiges Steuerungswissen zur Verfügung zu stellen sowie dem Gemeinderat nach der dreijährigen Einführung zu Fragen der Umsetzung und der Wirkungen Bericht zu erstatten.

18.12.2015

Evaluation des Projekts „Tabakprävention mit offenen Turnhallen – MidnightSports“

Im Auftrag der Stiftung IdéeSport hat die Arbeitsgemeinschaft Interface/Swiss Tropical and Public Health Institute der Universität Basel das vom Tabakpräventionsfonds (TPF) unterstützte Projekt „Tabakprävention mit offenen Turnhallen – MidnightSports“ evaluiert. An allen Standorten wurde ein Monitoring durchgeführt, bei dem quantitative und qualitative Daten zu den Aktivitäten zusammengetragen wurden. Durch standardisierte Befragungen von Teilnehmenden wurden die Wirkungen des Angebots im Hinblick auf eine erfolgreiche Tabakprävention erhoben. Mittels leitfadenorientierter Gespräche mit Schlüsselpersonen wurden ausserdem sechs Fallstudien erstellt mit dem Ziel, die Wirkungen des Projekts im kommunalen Umfeld sowie entsprechende Erfolgsfaktoren aufzuzeigen. Zudem wurden Beobachtungen an vier Standorten, Online-Befragungen und Gespräche mit Juniorcoachs und lokalen Projektleitungen zur Leitungsqualität durchgeführt. Dabei wurde analysiert, welche Faktoren dazu beitragen, dass die Juniorcoachs und die lokalen Projektleitungen erfolgreich als Botschafter/-innen der Tabakprävention wirken können.

10.12.2015

Unterstützung der DOJ-Geschäftsstelle bei der Implementierung des Quali-Tools

Um die Qualitätsentwicklung und -sicherung sowie das wirkungsorientierte Arbeiten in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen, hat der Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) ein praxisnahes Instrument für Fachpersonen und Auftraggebende dieses Politikbereichs entwickelt. Damit stellt er allen ein Hilfsmittel zur Verfügung, die ihre Arbeit neu konzipieren, strukturieren, dokumentieren oder bewerten wollen. Interface hat diese Entwicklung geleitet und den DOJ bei der Implementierung des entstandenen „Quali-Tool“ unterstützt.

Das Quali-Tool

Mit dem Ziel, einen Beitrag zur effizienten Steuerung und gezielten Planung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu leisten, stellt der DOJ die im Rahmen des Projekts entwickelte Website www.quali-tool.ch kostenlos zur Verfügung. Die Website wurde im Mai 2016 aufgeschaltet. Sie enthält eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und es steht ein Wirkungsmodell zur Verfügung, das nach einer Registrierung interaktiv ausgefüllt werden kann. Die Anleitung kann auch als Leitfaden heruntergeladen oder bestellt werden.

Das Quali-Tool wird bereits rege genutzt

Marcus Casutt, Geschäftsleiter des DOJ: „Das Tool wird zwar noch nicht flächendeckend genutzt, aber die Nachfrage wird immer grösser“ (Quelle: http://regiosuisse.ch/news/jugendarbeiterinnen-und-jugendarbeiter-machen-auch-regionalentwicklung). Das Quali-Tool wurde bisher an sechs Veranstaltungen vorgestellt, an welchen insgesamt rund 120 Personen aus zehn Kantonen teilnahmen. Bis im Februar 2017 haben sich 230 Personen auf der Quali-Tool-Website registriert. Der Leitfaden wurde von Personen aus 46 Gemeinden als Printversion bestellt und rund 400 Mal von der Website heruntergeladen.

Nachhaltige Verbreitung des Quali-Tools

Es ist Ziel des DOJ, dass mittelfristig in möglichst vielen Regionen sogenannte Quali-Tool-Berater/-innen zur Verfügung stehen, welche als Referenten/-innen interessierte Anwender/-innen ins Tool einführen und Gemeinden auf der Basis dieses Instruments beraten können. Die angehenden Quali-Tool-Berater/-innen besuchen eine vom DOJ organisierte Ausbildung und verfügen bereits über Kenntnisse der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und in der Beratung von Organisationen.

Im September 2016 fand unter der Leitung von Interface eine erste solche Ausbildung statt. Daran nahmen 26 Personen aus elf Kantonen teil. Die auf der Website aufgeführten Personen können für Beratungen zum Quali-Tool direkt kontaktiert werden: https://www.quali-tool.ch/unterstuetzung/beratung.html

Im Herbst 2016 fanden ausserdem drei Anwender-Schulungen statt. In Zürich, Münsingen und Visp nahmen insgesamt 38 Personen aus sieben Kantonen teil.

Hintergrund und Entstehung des Quali-Tools

https://www.quali-tool.ch/doj/entstehung-quali-tool.html