06.10.2015

Studie zu Vorstellungen und Einstellungen von Gymnasiasten/-innen zu Theologiestudium und Pfarrberuf sowie zur Beurteilung der Wirkungen der Kampagne Marketing Theologiestudium

In den letzten Jahrzehnten hat die Anzahl Studierender der reformierten Theologie stark abgenommen. In Anbetracht dieser Situation und des Umstands, dass die Abgänge von Pfarrpersonen aufgrund des Pensionsalters sprunghaft ansteigen, bemüht sich die Werbekommission Theologiestudium (WEKOT) seit 2003 , diesen Abwärtstrend mittels verschiedener Sensibilisierungs- und Werbemassnahmen zu stoppen. Wichtigster Ansatzpunkt dieser Massnahmen ist, das Theologiestudium als attraktiv darzustellen und diese Botschaft über sogenannte Multiplikatoren (Pfarrpersonen, Religionslehrer/-innen usw.) zu verbreiten. Die WEKOT hat Interface damit beauftragt, in einer Studie aufzuzeigen, inwiefern diese Massnahmen stimmig und zielführend sind. Im Zentrum der Untersuchung standen einerseits Fragestellungen zur Einstellung und zu den Vorstellungen von Gymnasiasten/-innen hinsichtlich Theologiestudium und Pfarrberuf. Andererseits wurden die Wirkungen der Werbekampagne bei den Multiplikatoren untersucht. Interface führte leitfadengestützte Gruppengespräche mit Gymnasiasten/-innen und mit Multiplikatoren sowie eine schriftliche Befragung an Gymnasien durch. Die Ergebnisse der Studie wurden in erster Linie für die Optimierung des Marketings verwendet.

18.09.2015

Konzipierung Ausbildungsgang Gemeindeanimation HF

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI hat den Rahmenlehrplan Gemeindeanimation HF im Herbst 2014 genehmigt. CURAVIVA Schweiz hat entschieden, ab August 2016 erstmals Gemeindeanimatoren/-innen HF auszubilden und hat zur Vorbereitung dieses Ausbildungsgangs ein Projekt lanciert. Interface unterstützte die Projektleitung von CURAVIVA bei der Projektplanung, beim Erstellen des Ausbildungskonzepts, beim Marketing sowie bei der Durchführung des Aufnahmeverfahrens.

28.08.2015

Beratungsauftrag für den Verein Jugendarbeit Basel (JUAR)

Der Verein JuAr Basel führt in der Stadt Basel mehrere Jugendhäuser, Jugendkulturzentren, einen Mädchentreff, leitet das Angebot Ferienpass, bietet Jugendberatung an und leistet in verschiedenen Quartieren aufsuchende Jugendarbeit. Als Grundlage für die Erarbeitung einer Mehrjahres- Strategie erarbeiten alle Einrichtungen von JuAr Basel ein Wirkungsmodell für ihren jeweiligen Tätigkeitsbereich. Um die Mitarbeitenden in die Arbeit mit einem Wirkungsmodell einzuführen, hat JuAr Basel Interface mit der Durchführung einer ganztägigen Schulung beauftragt.

22.05.2015

Schlussevaluation des nationalen Programms Jugendmedienschutz und Medienkompetenzen

Am 11. Juni 2010 hat der Bundesrat das „Nationale Programm Jugendmedienschutz und Medienkompetenzen“ (Jugend und Medien) verabschiedet. Das Programm soll einen Beitrag zu einem fördernden und erzieherischen Jugendmedienschutz leisten, damit Kinder und Jugendliche kompetent mit den Chancen und Gefahren von digitalen Medien umgehen und die Eltern dabei eine aktive Begleitrolle wahrnehmen. Das Programm hat ein Zusammenwirken aller relevanten Kräfte – bestehend aus Wirtschaft, privaten Organisationen, Hochschulen und den zuständigen Stellen auf kantonaler und lokaler Ebene – zum Ziel. Weiter sollen die bestehenden Angebote gebündelt und deren Weiterentwicklung gefördert werden. Interface wurde mit der Schlussevaluation des fünf Jahre dauernden Programms beauftragt. Die Evaluation beinhaltete die Überprüfung des Konzepts, der Leistungen, der Wirkungen sowie des Verhältnisses zwischen Kosten und Nutzen des Programms. Die Evaluation hatte zum Ziel, gegenüber dem Bundesrat Rechenschaft über die Verwendung der Programmgelder abzulegen. Ausserdem sollte sie Hinweise zur zukünftigen Ausgestaltung des erzieherischen Jugendmedienschutzes und der Medienkompetenzförderung geben. Es wurde erstens eine Dokumenten- und Datenanalyse durchgeführt. Zweitens beteiligten sich 881 Multiplikatoren/-innen sowie Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen an einer Breitenbefragung. Drittens wurden 29 leitfadengestützte Gespräche mit Experten/-innen sowie ein Validierungsworkshop mit der Begleitgruppe durchgeführt.

21.05.2015

Evaluation der Quartier- und Stadtteilpolitik der Stadt Luzern

Im Herbst 2011 hat das Parlament der Stadt Luzern den Bericht und Antrag 12/2011 „Quartier- und Stadtteilpolitik“ mit zwölf Massnahmen beschlossen. Aufgrund einer Motion hat der Stadtrat im Jahr 2015 die Erarbeitung eines Berichts über die Quartier- und Stadtteilpolitik seit der Einführung in Auftrag gegeben. Dieser Bericht sollte eine Evaluation der beschlossenen Massnahmen der Quartier- und Stadtteilpolitik enthalten. Interface wurde v mit der Evaluation der fünf zentralen Massnahmen beauftragt. Zur Beantwortung der Fragestellungen führte Interface Interviews mit 18 Stakeholdern, die einen Bezug zur Quartier- und Stadtteilpolitik in der Stadt Luzern haben. Bei der Auswahl der Interviewpartner/-innen wurde darauf geachtet, dass sowohl Personen mit einer Aussensicht (z.B. Vertretende von Quartiervereinen) als auch Personen mit einer Innensicht (Mitarbeitende verschiedener Abteilungen der Stadtverwaltung) zu Wort kamen. Schliesslich wurden Personen befragt, welche direkt mit der Umsetzung der Luzerner Quartier- und Stadtteilpolitik beauftragt sind. Des Weiteren wurde für die Evaluation der Quartier- und Stadtteilpolitik ein Städtevergleich durchgeführt. Die Leistungen und Kosten für die offene Kinder- und Jugendarbeit (u.a. Quartierarbeit für Kinder und Jugendliche) und für den Bereich Quartierentwicklung wurden mit denjenigen der Städte Bern, Chur, St. Gallen und Zug verglichen.

06.05.2015

Studie zur eidgenössischen Anerkennung von höheren Fachschulen, deren Bildungsgänge und Nachdiplomstudien

Die höhere Berufsbildung und die Hochschulen sind die Tertiärstufe des Schweizer Bildungssystems. Dabei stellen die höheren Fachschulen keine staatlich akkreditierten Bildungsinstitutionen dar. Deren Bildungsgänge und Nachdiplomstudien (NDS HF) werden hingegen vom SBFI anerkannt. In den letzten Jahren haben die Anerkennungsverfahren der Bildungsgänge und NDS HF allerdings gewisse Schwächen gezeigt. In einer Studie hat das SBFI deshalb Vorschläge für die Entwicklung eines Anerkennungsmodells der höheren Fachschulen und ihrer Bildungsgänge und NDS HF erarbeiten lassen. Die Studie bezweckte die Förderung einer klaren Positionierung und Abgrenzung der höheren Fachschulen von den Fachhochschulen, eine verstärkte Arbeitsmarktorientierung und eine Vereinfachung der Anerkennungsverfahren der Bildungsgänge und NDS HF.

10.04.2015

Beratung zur Erstellung eines Konzepts für die ausserschulische Kinder- und Jugendförderung 2015+ der Gemeinde Maur

Die Gemeinde Maur (ZH) hat Interface mit der Erarbeitung eines Konzepts für die ausserschulische Kinder- und Jugendförderung beauftragt. Das Konzept soll den Rahmen dafür bilden, wie sich die politische Gemeinde in den nächsten Jahren in diesem Politikfeld engagieren und welche Schwerpunkte sie setzen will.
Das Konzept soll zukünftig die Grundlage für die im Auftrag der Gemeinde tätigen Organe in der ausserschulischen Kinder- und Jugendförderung darstellen, beispielsweise für die Offene Jugendarbeit und für die Jugendkommission. Das Konzept wurde zusammen mit den relevanten Akteuren in einem partizipativen Prozess erarbeitet. Interface übernahm die Moderation einer Grossgruppenkonferenz (Zukunftskonferenz), stellte verschiedene Varianten zur strukturellen Anbindung der ausserschulischen Kinder- und Jugendförderung in der Gemeinde zur Diskussion und leistete Unterstützung bei der Erarbeitung des Konzepts.

26.02.2014

Evaluation des Schweizerischen Netzwerks Gesundheitsfördernder Schulen (SNGS)

Das vom BAG und von Gesundheitsförderung Schweiz unterstützte Schweizerische Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen (SNGS) wurde bezüglich seiner Wirkungen evaluiert. Ziel dieser Evaluation war es, zu erfassen, welche Prozesse das Verhalten und die Verhältnisse an den Schulen nachhaltig beeinflussen und welche Wirkungen das Netzwerk auf die Bildungs- und Gesundheitsqualität der Mitgliedschulen hat. Innerhalb der Evaluation wurde insbesondere der vom SNGS angewandte Setting-Ansatz überprüft.

21.02.2014

Erstellung einer neuen Evaluationslösung für die Hausbesuchsprogramme zur frühen Förderung (schritt:weise)

Der 2006 gegründete Verein a:primo hat das in den Niederlanden entwickelte Spiel- und Lernprogramm Opstapje für sozial benachteiligte Kinder im Alter von eineinhalb bis vier Jahren an die Verhältnisse in der Schweiz angepasst und unterstützt private und öffentliche Träger bei dessen Einführung und Umsetzung. Das Programm verfolgt einerseits das Ziel, den Eltern Wissen über die Entwicklung von Kindern zu vermitteln und sie für die altersspezifischen Bedürfnisse der Kinder zu sensibilisieren und andererseits die Kinder gezielt in ihrer kognitiven, motorischen, sozialen und emotionalen Entwicklung zu fördern. Durch die zunehmende Diffusion von schritt:weise in weite Teile der Schweiz sowie die geplante Erweiterung auf Kinder bis zum Alter von sechs Jahren stellten sich neue Anforderungen an die Evaluation des Programms. Im Auftrag des Vereins a:primo hat Interface eine neue Evaluationslösung für dieses Hausbesuchsprogramm der frühen Förderung konzipiert und an den Standorten Biel, Solothurn Ost/West, Wallisellen, Wohlen und Stadt Zürich erprobt.

21.02.2014

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Der Dachverband offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) hat sich zum Ziel gesetzt, ein Instrument zu entwickeln, welches die in den Gemeinden tätigen Kinder- und Jugendarbeitenden und deren Arbeitgebende bei der Qualitätsentwicklung und -sicherung unterstützt und das für alle Gemeinden anwendbar ist. Interface wurde damit beauftragt, das Projekt zu leiten und dieses Instrument zusammen mit Fachpersonen aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit auf der Basis eines Wirkungsmodells zu entwickeln. Ein Prototyp des „Quali-Tools“ wurde im Jahr 2014 während rund fünf Monaten von drei Pilotgemeinden getestet und anlässlich eines Workshops im März 2015 mit rund 60 Teilnehmenden besprochen. Die Erkenntnisse daraus führten zur Erstellung der Webseite <www.quali-tool.ch> und zum Leitfaden, der als gedruckte Broschüre zur Verfügung steht. Das „Quali-Tool“ dient dazu, entweder eine Selbst- oder eine Fremdevaluation zu planen, ein Kinder- und Jugendförderungskonzept weiterzuentwickeln oder diesbezügliche Ziele zu konkretisieren. Zudem wurden Massnahmen konzipiert, die darauf abzielen, dass das „Quali-Tool“ nachhaltig von möglichst vielen Gemeinden/Institutionen genutzt wird. Zwischen Frühling und Herbst 2016 wird das Instrument breiten Kreisen vorgestellt und es werden Schulungen für Anwender/-innen und Multiplikatoren/-innen durchgeführt.