24.03.2017

Evaluation SwissCore 2017

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) finanziert zusammen mit dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) das „Swiss Contact Office for European Research, Innovation and Education“ (SwissCore) in Brüssel. SwissCore dient als Verbindung zwischen den schweizerischen und den europäischen Forschungs-, Bildungs- und Innovationslandschaften und zur Unterstützung der Teilnahme der schweizerischen Institutionen an den europäischen Programmen. Interface wurde mit der Evaluation von SwissCore beauftragt und hat die Umsetzung der Leistungsvereinbarung aus dem Jahr 2014 von Seiten SwissCore hinsichtlich ihrer Effizienz sowie des erreichten Wirkungsgrads analysiert. Für die Evaluation wurden persönliche Interviews mit Stakeholdern in der Schweiz und in Brüssel sowie eine Online-Befragung durchgeführt. Neben der Beantwortung der Evaluationsfragen zeigt der Schlussbericht Empfehlungen zur Optimierung von SwissCore auf.

01.12.2016

Angebot und Nachfrage öffentlicher Innovationsförderung

Bestandesaufnahme und Befragung von Unternehmen, die für Innovationspreise nominiert wurden

Das SBFI hat in Zusammenarbeit mit verwaltungsexternen Fachpersonen einen Bericht zu Forschung und Innovation in der Schweiz ausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wurde eine Studie durchgeführt, welche die Herausforderungen für die staatlichen Innovationsakteure bezüglich Koordination, Doppelspurigkeiten und Nutzung von Synergien thematisiert. Die Fragestellungen der Studie wurden anhand einer Bestandesaufnahme von Anbietern öffentlicher Innovationsförderung sowie anhand einer Befragung von Innovationspreisträgern/-innen beziehungsweise von für Innovationspreise nominierten Firmen beantwortet.

01.12.2016

Interface evaluiert Forschung

Zurzeit führt Interface zwei Evaluationen im Forschungsbereich durch. Interface evaluiert einerseits die Forschungsleistungen der der Universität Luxemburg, anderseits wichtige Instrumente der Forschungsförderungsinstrumente des Luxemburgischen Nationalfonds (FNR).

Evaluationen, Beratungen und Strategieentwicklungen im Bereich der Wissenschaft und Innovation gehören zu den Kernkompetenzen von Interface. Spezialisiert hat sich das Unternehmen insbesondere auf die Durchführung von Peer-Reviews zur Beurteilung von Forschungsleistungen. Weitere Projekte aus dem Bereich Wissenschaft und Innovation sind:

 

 

09.11.2016

Evaluation des Gesetzes über die Information und den Datenschutz des Kantons Zürich (IDG): Aufsicht durch den Datenschutzbeauftragten

Das Gesetz über die Information und den Datenschutz (IDG) des Kantons Zürich regelt den Umgang der öffentlichen Organe mit Informationen. Interface hat im Auftrag des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich (DSB) die Evaluation des Teils „Aufsicht“ des IDG durchgeführt. Mit der Evaulation wurde einerseits geprüft, welche Massnahmen bei der  Aufsicht im Bereich Datenschutz durchgeführt und welche Wirkungen damit erzielt werden. Andererseits wurde für den Bereich Information/Öffent­lich­keit analysiert, wie sich die fehlende Informationsaufsicht im Kanton Zürich im Hinblick auf die Erfüllung des Gesetzeszwecks auswirkt und inwiefern Unterschiede zu Behörden bestehen, die auch hier eine Aufsichtstätigkeit kennen. Für beide Bereiche wurden Schlussfolgerungen aufgezeigt und es wurde dargestellt, wo Potenzial zur Optimierung gesehen wird.

06.07.2016

Der Zugang zur Justiz in Diskriminierungsfällen: Teilstudien 10 und 11

Das Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) wurde von verschiedenen Bundesstellen damit beauftragt, eine Studie bezüglich des Zugangs zur Justiz bei Diskriminierungen in der Schweiz zu erstellen. Das Ziel bestand darin, zu analysieren, wie der Zugang zur Justiz bei Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, sexueller Identität, Rasse oder Behinderung in der Schweiz funktioniert und ob die in der Schweizer Rechtsordnung vorgesehenen Rechtsnormen in der Praxis einen effektiven und angemessenen Diskriminierungsschutz gewährleisten. Interface unterstützte das SKMR beim Projektmanagement und beim Einsatz sozialwissenschaftlicher Methoden. Ausserdem war Interface verantwortlich für die Durchführung zweier Online-Befragungen (bei Anwältinnen und Anwälten sowie bei Beratungsstellen).

25.05.2016

Evaluation der Pelzdeklarationsverordnung

Seit dem 1. März 2013 ist die Pelzdeklarationsverordnung (PDV) in Kraft. Sie schreibt vor, dass alle Pelze und Pelzprodukte, die in der Schweiz zum Verkauf angeboten werden, hinsichtlich Tierart, Herkunft und Gewinnungsart deklariert werden müssen. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ist verantwortlich für den Vollzug der Verordnung und kontrolliert, ob die Deklaration durch die Verkaufsstellen den Vorschriften entspricht. Interface hat die Verordnung, deren Umsetzung und Wirkungen evaluiert. Hierzu wurden persönliche Interviews mit unterschiedlichen Stakeholdern (Verkaufsstellen, Pelzfachverband, Tierschutzorganisationen) geführt. Zudem wurde eine schriftliche Befragung bei allen bisher kontrollierten Verkaufsstellen durchgeführt. Der Schlussbericht zeigt Empfehlungen auf. Zudem soll er dem Bundesrat als Entscheidungsgrundlage in Bezug auf ein Postulat dienen, welches ein Importverbot tierquälerisch erzeugter Pelzprodukte fordert.

20.05.2016

Impact Assessment of the FNR Programmes INTER, CORE, ATTRACT and PEARL

Der Luxemburgische Nationalfonds (FNR) wollte im Hinblick auf die Erneuerung seiner Leistungsvereinbarung mit dem Ministerium für höhere Bildung und Forschung die Wirkungen seiner vier wichtigsten Förderinstrumente, CORE, INTER, ATTRACT und PEARL überprüfen. Interface wurde mit dieser Evaluation beauftragt. Auf der Basis von Interviews, Online-Befragungen, einem Peer Review mit internationalen Expertinnen und Experten und einem nationalen und internationalen Vergleich der Förderinstrumente wurden die Konzeption der Instrumente, die Umsetzung der Förderung durch den FNR und die Gastinstitutionen, die Leistungen der Programme und der Geförderten sowie die Wirkungen der Förderungen und die Erreichung übergeordneter Ziele für den Forschungsstandort Luxemburg untersucht. Zudem wurden für jedes der vier Programme Empfehlungen zuhanden des FNR formuliert.

20.05.2016

ÖREB-Kataster: Evaluation der 2. Etappe (2016–2020)

Bis 2020 soll es für alle Grundstücke in der Schweiz möglich sein, Informationen über öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen (ÖREB)  in den kantonalen Geoportalen abzurufen. Nach einer Pilotphase in acht Kantonen startete 2016 die flächendeckende Einführung in einer zweiten Etappe. Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo hat Interface mit der Evaluation des ÖREB-Katasters in dieser zweiten Etappe beauftragt. Dazu hat Interface ein Indikatorensystem  entwickelt und mittels breit angelegter Befragungen bei über 2’000 Personen den Nutzen des Katasters für die unterschiedlichen Zielgruppen untersucht. Weiter wurden für ausgesuche Grundstücke stichprobenartige Abfragen zu ÖREB gemacht. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass der Kataster zweckmässig ist und den professionellen Zielgruppen monetäre Einsparungen ermöglicht. Für die Kantone ohne Kataster wurde eine Nullmessung durchgeführt, welche nach der flächendeckenden Einführung für einen Vergleich über die Zeit genutzt werden kann.

31.03.2016

Der Einfluss kantonaler Justizsysteme auf das Vertrauen der Bevölkerung in die Gerichte

Interface leitete von 2012 bis 2015 gemeinsam mit der Universität Luzern (Prof. Michele Luminati) ein Teilprojekt des Forschungsprojekts „Grundlagen guten Justizmanagements in der Schweiz“, welches vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt wurde.

Christof Schwenkel untersuchte aus politikwissenschaftlicher Perspektive das Vertrauen der Bevölkerung in die kantonalen Gerichte. Er ging der Frage nach, welche Faktoren dieses Vertrauen erklären. Dabei wurde der grossen Heterogenität der kantonalen Justizorganisation besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Ergebnisse der Forschung sind im Februar 2016 an der Universität Luzern als Dissertationsschrift eingereicht worden. Sie liegen nun als Buch vor.

10.03.2016

Befragung zur Situation und zum Potenzial des Luzerner Theaters

Im Rahmen des kulturpolitischen Projekts „Neue Theater Infrastruktur/Theater Werk Luzern“ hat der Zweckverband Grosse Kulturbetriebe Kanton Luzern Interface mit einer Untersuchung der Situation und des Potenzials des Luzerner Theaters beauftragt. Kern des Mandats bildete eine Online-Befragung der Besucherinnen und Besucher des Luzerner Theaters sowie eine repräsentative telefonische Befragung der Bevölkerung im Einzugsgebiet des Luzerner Theaters. Die Erhebungen gaben Hinweise auf die allgemeine Bedeutung des Luzerner Theaters, die Beziehung der Bevölkerung zum Luzerner Theater und die Bedürfnisse des Theaterpublikums.