20.12.2016

Begleitung/Unterstützung Programmvereinbarungen im Umweltbereich

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat im Jahr 2008 mit der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) für die Vergabe von Subventionen das Instrument der Programmvereinbarungen (PV) eingeführt. Interface wurde beauftragt, die Umsetzung der PV im Umweltbereich zu unterstützen. Wir helfen dem BAFU bei übergeordneten Koordinations- und Kommunikationsaufgaben. Weiter erledigen wir während der laufenden Programmperiode Arbeiten zum Controlling und Reporting. Schliesslich unterstützen wir das BAFU und bei der Weiterentwicklung des Systems der PV.

19.07.2016

Projekt Strategie, Planung und Umsetzung im Geschäftsfeld Wald

Das Amt für Wald des Kantons Bern (KAWA) hat im Jahr 2015 eine Reorganisation abgeschlossen und ausgehend davon einen Strategieprozess eingeleitet. Im Rahmen des Projekts Strategie, Planung und Umsetzung im Geschäftsfeld Wald (SPU-Wald) wurden erstens eine Vision, eine Dachstrategie und fünf Fachstrategien erarbeitet. Darauf aufbauend wird als zweites ein Steuerungssystem zur Umsetzung der Strategie entwickelt und eingeführt. Das KAWA hat Interface beauftragt, die Endphase des Strategieprozesses zu begleiten, ein Konzept für die Steuerung zu entwickeln und das KAWA anschliessend bei der Einführung des Steuerungskreislaufs zu unterstützen.

27.04.2016

Analyse Waldeigentümer

Für die Umsetzung der Waldpolitik 2020 des Bundes braucht es unter anderem Grundlagen, welche eine zielgruppengerechte Kommunikation mit den diversen WaldeigentümerInnen erlaubt. Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt führt Interface zusammen mit der Sozialforschungsstelle der Universität Zürich eine Analyse der WaldeigentümerInnen der Schweiz durch. Kernstück der Analyse ist eine Befragung von natürlichen und juristischen Personen, die Wald besitzen. Auf dieser Grundlage soll mittels Clusteranalyse eine Typologisierung der WaldeigentümerInnen vorgenommen werden.

21.04.2016

Evaluation EnergiePraxis-Seminar

Im Rahmen von Baubewilligungsverfahren nehmen befugte Personen zur Privaten Kontrolle fachliche Prüfungen vor, welche durch die Gemeinden weiterverarbeitet und stichprobenartig überprüft werden. Die Abteilung Energie des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich hat das Sekretariat der Privaten Kontrolle der Kantone Zürich, St. Gallen, Glarus, Schwyz und Appenzell Ausserrhoden inne. Das Sekretariat ist verantwortlich für das Weiterbildungsangebot und die Qualitätssicherung der Privaten Kontrolle. Das Weiterbildungsangebot umfasst halbjährliche EnergiePraxis-Seminare (EPX-Seminare) und den Versand des halbjährlich herauskommenden EnergiePraxis-Bulletins. Die Verantwortlichen des AWEL stellten fest, dass die Anzahl Teilnehmender der EPX-Seminare abnimmt. Sie haben Interface beauftragt, eine Evaluation der EPX-Seminare durchzuführen. Mit einer repräsentativen Befragung der Befugten zur Privaten Kontrolle wurde untersucht, wie die EPX-Seminare bei der Zielgruppe wahrgenommen werden. Dabei wurden auch diejenigen Privaten Kontrolleure befragt, welche das Angebot der EPX-Seminare bisher noch nicht oder nur selten nutzten. Es wurden inhaltliche, formale, umfeld- und personenbezogene Gründe für die abnehmenden Teilnehmerzahlen erörtert, ein Aktionsportfolio erstellt und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.

23.02.2016

Kurzstudie zum Schweizer Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel

Pflanzenschutzmittel (PSM) werden in der Schweiz sowohl in der Landwirtschaft als auch im Siedlungsraum eingesetzt, um Kulturpflanzen vor Schadorganismen zu schützen und um unerwünschte Pflanzen zu vernichten. Weil PSM ein Risiko für Mensch und Umwelt darstellen können, unterliegt ihr Einsatz einer Zulassungspflicht. Die Anwendung von PSM wird im Wesentlichen im Rahmen des Zulassungsverfahrens von PSM geregelt, unter anderem über das Festlegen von Anwendungsvorschriften. Das Zulassungsverfahren ist somit zentral für eine nachhaltige Anwendung von PSM. Um einen Überblick über das Schweizer Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel zu erhalten, haben die vier Umweltverbände Bird­Life Schweiz, Greenpeace, Pro Natura und WWF Schweiz Interface mit der Erarbeitung einer Kurzstudie beauftragt.

27.01.2016

Evaluierung und Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS)

adelphi research gemeinnützige GmbH wurde vom deutschen Umweltbundesamt (UBA) mandatiert, die Evaluierung des Prozesses der Deutschen Anpassungsstrategie fachlich vorzubereiten. Interface unterstützt adelphi in dieser Aufgabe wie folgt: Interface liefert Informationen zum Prozess der schweizerischen Anpassungsstrategie, diskutiert die gesammelten Erfahrungen und Lernerlebnisse bei der Beratung des BAFU zur Evaluation der Anpassungsstrategie in der Schweiz und kommentiert die methodischen Vorschläge von adelphi für die Evaluation der deutschen Anpassungsstrategie.

04.12.2015

Pilotprojekt effor3: Aufgabenteilung kantonaler Forstdienst/Forstbetriebe

In einem einjährigen Pilotprojekt werden im Kanton Schwyz Aufgaben des Forstdienstes an Forstbetriebe mit eigener forstfachlicher Führung delegiert (Holzanzeichnung, Projektierung, Bauleitung) und Modalitäten für allfällige Leistungsvereinbarungen geprüft. Im Auftrag des Umweltdepartements des Kantons Schwyz hat Interface das Pilotprojekt begleitend evaluiert und die involvierten Akteure bei der Prüfung unterstützt, ob und wie Leistungsvereinbarungen später eingesetzt werden könnten.

04.12.2015

Wirkungsanalyse Lärmbekämpfung

Im Auftrag des BAFU hat Interface (Projektleitung) zusammen mit Ernst Basler + Partner die Lärmbekämpfung nach der Lärmschutzverordnung (LSV) analysiert. Die Analyse beinhaltete in einem ersten Teil eine summarische retrospektive Aufarbeitung des bestehenden Wissens über die Erfahrungen bei der Lärmbekämpfung sowie des Standes der Lärmbekämpfung. In einem zweiten Teil wurden Fälle im Bereich Strassen- und Alltagslärm hinsichtlich des Vollzugs und der Wirksamkeit der Lärmbekämpfung vertieft untersucht. In einem dritten Teil wurden Vorschläge zur Optimierung der Lärmbekämpfung in Zukunft erarbeitet.

13.11.2015

Risikobasierte Kontrolle im Umweltrecht

Mit dieser Studie im Auftrag des Bundesamts für Umwelt wurden die Grundlagen und eine Handlungsanleitung erarbeitet, wie Kontrollen mit einem risikobasierten Ansatz eingeführt und umgesetzt werden können, die auf schweizerischem Umweltrecht basieren. Für die Einführung risikobasierter Kontrollen wurde ein Vorgehenskonzept mit sechs Schritten entwickelt. Im Zentrum des Konzepts stehen eine Beurteilung der Eignung des Ansatzes und die Herleitung von Kontrollparametern mittels einer Risikobeurteilung der zu kontrollierenden Objekte.

07.10.2015

Lenkungsabgaben alleine genügen nicht

Aus politologischer Sicht ist klar: Eine wirksame Energiepolitik setzt – statt auf Lenkungsabgaben alleine – auch auf Gebote und Verbote sowie Informations- und Beratungsmassnahmen.