24.05.2017

Fachliche Grundlage in Erfüllung des Postulats 13.3924: Optimierung der Waldnutzung

Am 13. Dezember 2013 hat der Nationalrat das Postulat Optimierung der Waldnutzung angenommen, welches von Nationalrat Beat Jans eingereicht wurde. Damit wurde der Bundesrat beauftragt, in einem Bericht Möglichkeiten aufzuzeigen, wie das nachhaltig und naturnah nutzbare Holznutzungspotenzial besser ausgeschöpft werden kann. Interface hat die Verantwortlichen der Abteilung Wald des BAFU bei der Erarbeitung des fachlichen Berichts in Erfüllung des Postulats unterstützt.

24.05.2017

Holzcluster Luzern: Leitung Teilprojekt TP II-1: Effizientere Waldbewirtschaftung/Bereitstellung von Holz

Um dem zunehmenden Einbruch der Nachfrage nach und der Produktion von Schweizer Holz entgegenzuwirken, hat PROHOLZ Lignum Luzern das Projekt Holzcluster Zentralschweiz ins Leben gerufen. Dieses umfasst zwei Kernprojekte und bezweckt die Stärkung der Holzkette in der Schweiz. Die Projektleitung des Projekts Holzcluster beauftragte Interface mit der Leitung des Teilprojekts II-1 „effizientere Waldbewirtschaftung“. In diesem sollten Akteure im Forstbereich motiviert und informiert, die Zusammenarbeit unter den Akteuren gestärkt und Potenziale zur Effizientsteigerung aufgezeigt werden. Im Rahmen von zwei Workshops mit Vertretenden verschiedener Tätigkeitsfelder entlang der Wertschöpfungskette Holz erarbeitete Interface Skizzen zu vier Lösungsansätzen zur Steigerung der Effizienz in der Waldbewirtschaftung.

31.01.2017

Strategieentwicklung im Themenbereich Gebäude von Energieforschung Stadt Zürich

Der Themenbereich Gebäude von Energieforschung Stadt Zürich ist ein Forschungsprogramm, das sich in zwei Phasen von 2012 bis 2014 und 2014 bis 2020 unterteilen lässt. Für die Jahre 2014 bis 2020 wurde eine Strategie mit zwei Handlungsfeldern definiert: „Gebäudeerneuerung und Energieversorgung“ und „Nutzungsgerechte Technik und Verhaltensänderungen“. Interface fasste die Ergebnisse der Forschungsprojekte in den zwei Handlungsfeldern in einem Bericht zusammen und bereitete die daraus gewonnenen Schlussfolgerungen für eine Anpassung der Strategie bis 2020 auf. Dazu analysierte Interface bestehende Projektberichte sowie Begleitevaluationen. Weiter führte Interface basierend auf einem Berichtsentwurf einen Qualitätsworkshop durch mit Mitgliedern aus der Begleitgruppe und dem Steuerungsausschuss sowie einem externen Experten.

 

20.12.2016

Begleitung/Unterstützung Programmvereinbarungen im Umweltbereich

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat im Jahr 2008 mit der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) für die Vergabe von Subventionen das Instrument der Programmvereinbarungen (PV) eingeführt. Interface wurde beauftragt, die Umsetzung der PV im Umweltbereich zu unterstützen. Wir helfen dem BAFU bei übergeordneten Koordinations- und Kommunikationsaufgaben. Weiter erledigen wir während der laufenden Programmperiode Arbeiten zum Controlling und Reporting. Schliesslich unterstützen wir das BAFU und bei der Weiterentwicklung des Systems der PV.

19.07.2016

Projekt Strategie, Planung und Umsetzung im Geschäftsfeld Wald

Das Amt für Wald des Kantons Bern (KAWA) hat im Jahr 2015 eine Reorganisation abgeschlossen und ausgehend davon einen Strategieprozess eingeleitet. Im Rahmen des Projekts Strategie, Planung und Umsetzung im Geschäftsfeld Wald (SPU-Wald) wurden erstens eine Vision, eine Dachstrategie und fünf Fachstrategien erarbeitet. Darauf aufbauend wird zweitens ein Steuerungssystem zur Umsetzung der Strategie entwickelt und eingeführt. Das KAWA hat Interface beauftragt, die Endphase des Strategieprozesses zu begleiten, ein Konzept für die Steuerung zu entwickeln und das KAWA anschliessend bei der Einführung des Steuerungskreislaufs zu unterstützen.

27.04.2016

Analyse Waldeigentümer

Für die Umsetzung der Waldpolitik 2020 des Bundes braucht es unter anderem Grundlagen, welche eine zielgruppengerechte Kommunikation mit den diversen WaldeigentümerInnen erlaubt. Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt führt Interface zusammen mit der Sozialforschungsstelle der Universität Zürich eine Analyse der WaldeigentümerInnen der Schweiz durch. Kernstück der Analyse ist eine Befragung von natürlichen und juristischen Personen, die Wald besitzen. Auf dieser Grundlage soll mittels Clusteranalyse eine Typologisierung der WaldeigentümerInnen vorgenommen werden.

21.04.2016

Evaluation EnergiePraxis-Seminar

Im Rahmen von Baubewilligungsverfahren nehmen befugte Personen zur Privaten Kontrolle fachliche Prüfungen vor, welche durch die Gemeinden weiterverarbeitet und stichprobenartig überprüft werden. Die Abteilung Energie des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich hat das Sekretariat der Privaten Kontrolle der Kantone Zürich, St. Gallen, Glarus, Schwyz und Appenzell Ausserrhoden inne. Das Sekretariat ist verantwortlich für das Weiterbildungsangebot und die Qualitätssicherung der Privaten Kontrolle. Das Weiterbildungsangebot umfasst halbjährliche EnergiePraxis-Seminare (EPX-Seminare) und den Versand des halbjährlich herauskommenden EnergiePraxis-Bulletins. Die Verantwortlichen des AWEL stellten fest, dass die Anzahl Teilnehmender der EPX-Seminare abnimmt. Sie haben Interface beauftragt, eine Evaluation der EPX-Seminare durchzuführen. Mit einer repräsentativen Befragung der Befugten zur Privaten Kontrolle wurde untersucht, wie die EPX-Seminare bei der Zielgruppe wahrgenommen werden. Dabei wurden auch diejenigen Privaten Kontrolleure befragt, welche das Angebot der EPX-Seminare bisher noch nicht oder nur selten nutzten. Es wurden inhaltliche, formale, umfeld- und personenbezogene Gründe für die abnehmenden Teilnehmerzahlen erörtert, ein Aktionsportfolio erstellt und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.

23.02.2016

Kurzstudie zum Schweizer Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel

Pflanzenschutzmittel (PSM) werden in der Schweiz sowohl in der Landwirtschaft als auch im Siedlungsraum eingesetzt, um Kulturpflanzen vor Schadorganismen zu schützen und um unerwünschte Pflanzen zu vernichten. Weil PSM ein Risiko für Mensch und Umwelt darstellen können, unterliegt ihr Einsatz einer Zulassungspflicht. Die Anwendung von PSM wird im Wesentlichen im Rahmen des Zulassungsverfahrens von PSM geregelt, unter anderem über das Festlegen von Anwendungsvorschriften. Das Zulassungsverfahren ist somit zentral für eine nachhaltige Anwendung von PSM. Um einen Überblick über das Schweizer Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel zu erhalten, haben die vier Umweltverbände Bird­Life Schweiz, Greenpeace, Pro Natura und WWF Schweiz Interface mit der Erarbeitung einer Kurzstudie beauftragt.

27.01.2016

Evaluierung und Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS)

adelphi research gemeinnützige GmbH wurde vom deutschen Umweltbundesamt (UBA) mandatiert, die Evaluierung des Prozesses der Deutschen Anpassungsstrategie fachlich vorzubereiten. Interface hat adelphi in dieser Aufgabe wie folgt unterstützt: Interface hat adelphi Informationen zum Prozess der schweizerischen Anpassungsstrategie geliefert, die gesammelten Erfahrungen und Lernerlebnisse bei der Beratung des BAFU zur Evaluation der Anpassungsstrategie in der Schweiz mit adelphi diksutiert sowie die methodischen Vorschläge von adelphi für die Evaluation der deutschen Anpassungsstrategie kommentiert.

04.12.2015

Pilotprojekt effor3: Aufgabenteilung kantonaler Forstdienst/Forstbetriebe

In einem einjährigen Pilotprojekt werden im Kanton Schwyz Aufgaben des Forstdienstes an Forstbetriebe mit eigener forstfachlicher Führung delegiert (Holzanzeichnung, Projektierung, Bauleitung) und Modalitäten für allfällige Leistungsvereinbarungen geprüft. Im Auftrag des Umweltdepartements des Kantons Schwyz hat Interface das Pilotprojekt begleitend evaluiert und die involvierten Akteure bei der Prüfung unterstützt, ob und wie Leistungsvereinbarungen später eingesetzt werden könnten.