06.10.2015

Evaluation Strategie zur Anpassung an den Klimawandel und Pilotprogramm

Die Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz besteht aus dem 2012 vom Bundesrat verabschiedeten ersten Teil mit den Zielen, Herausforderungen und Handlungsfeldern und dem 2014 publizierten zweiten Teil mit dem Aktionsplan. Die Arbeiten im Rahmen der Anpassungsstrategie werden im Interdepartementalen Ausschuss Klima (IDA Klima HF2) unter Federführung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) koordiniert. Als eine der Anpassungsmassnahmen hat das BAFU ein Pilotprogramm zur Anpassung an den Klimawandel in Kantonen, Regionen und Gemeinden gestartet. Bis Ende 2017 soll dem Bundesrat über die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie und die erzielte Wirkung Bericht erstattet und Vorschläge zum weiteren Vorgehen unterbreitet werden. Interface wurde von der Abteilung Klima mit der Evaluation der Strategie zur Anpassung an den Klimawandel und des Pilotprogramms mandatiert. Erstens sollen Erkenntnisse für die Weiterentwicklung und Optimierung der Anpassungsstrategie gewonnen werden. Zweitens soll die Evaluation Verbesserungspotenzial für eine mögliche Fortsetzung des Pilotprogramms aufzeigen. Die Erkenntnisse sollen in die Berichterstattung an den Bundesrat einfliessen.

18.09.2015

Wirkung steuerlicher Anreize für energetische Gebäudesanierungen und mögliche Hemmnisse bei deren Finanzierung

Mit einem Anteil von rund 47 Prozent am inländischen Energieverbrauch spielt der Schweizer Gebäudepark eine Schlüsselrolle bei der Erreichung energiepolitischer Ziele. Das bestehende System der steuerlichen Anreize für energetische Gebäudesanierungen ist weder effizient, effektiv, transparent noch gerecht. Im Rahmen der Energiestrategie 2050 waren ursprünglich Anpassungen im Steuerrecht vorgesehen, die Gebäudebesitzende vermehrt zu Investitionen mit höherer energetischer Wirkung bewegen sollten. Interface hat im Auftrag des Bundesamts für Energie verschiedene Fragestellungen im Zusammenhang mit steuerlichen Anreizen und mit möglichen Hemmnissen bei der Finanzierung von energetischen Sanierungen untersucht.

04.09.2015

Evaluation der Fachstelle „Koordination und Dokumentation Bildung Wald“ (Codoc)

Codoc ist eine zentrale, gesamtschweizerische Koordinations- und Dokumentationsstelle, welche im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) arbeitet. Sie unterstützt und fördert durch gezielte Dienstleistungen und Massnahmen die Umsetzung, Qualität und Weiterentwicklung der forstlichen Grundausbildung, Weiterbildungsangebote und Fortbildungskurse. Ende 2016 läuft der gegenwärtige, vierjährige Leistungsauftrag aus. Im Hinblick auf die Ausarbeitung des folgenden Leistungsauftrags hat Interface eine Evaluation durchgeführt, welche Informationen zur zukünftigen Ausrichtung und Weiterentwicklung von Codoc sowie zur zukünftigen Steuerung der Codoc durch das BAFU bietet.

14.07.2015

Erneuerungscluster TOP 100 – Vorstudie

Die Umsetzung von Projekten der Energieforschung Stadt Zürich im Themenbereich Gebäude basiert auf der Idee von Erneuerungsclustern. Einer der identifizierten Erneuerungscluster ist der Cluster TOP 100, welcher als Gruppe die 100 Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden mit dem grössten Anteil an Energiebezugsfläche in der Stadt Zürich umfasst. Der Cluster TOP 100 nimmt in der Stadt Zürich eine Schlüsselstellung ein, weil damit 30 Prozent der Gebäude und 40 Prozent der Energiebezugsfläche des Gebäudebestandes auf dem Gebiet der Stadt Zürich abgedeckt werden. Im Rahmen einer Vorstudie wurden Grundlagen für die späteren Umsetzungsarbeiten im Cluster TOP 100 erarbeitet. Die Amstein + Walthert AG hat Interface beauftragt, sie bei der Befragung der Gebäudeeigentümer/-innen, der Analyse statistischer Daten und der Entwicklung der Umsetzungsarbeiten zu unterstützen.

14.07.2015

Evaluation Güllekampagne

Im Jahr 2010 hat der Trägerverein des SMARAGD-Gebiets Oberaargau eine Güllekampagne lanciert und mit sechs Massnahmen (2 Anlässe, 2 Befragungen, 1 Presseartikel und 1 Briefversand) durchgeführt. Interface wurde eingeladen, den Vollzug und die Wirkungen der Kampagne zu evaluieren. Für die Evaluation des Vollzugs der Güllekampagne erstellte Interface einen Raster, anhand dessen der Auftraggeber die Zusammenarbeit der involvierten Akteure beschrieb und beurteilte (Selbstevaluation). Für die Evaluation der Wirkung wurde eine Befragung der Landwirtschaftsbetriebe, die im SMARAGD-Gebiet Oberaargau Gülle ausführen, durchgeführt. Dabei wurden Informationen zur Präsenz, Akzeptanz und zu den Verhaltensänderungen, welche durch die Kampagne bewirkt wurden, analysiert.

14.07.2015

Optimierung der Messnetze des Bundes

Der Nationalrat hat im März 2013 das Postulat Schneeberger (12.0421) überwiesen. Dieses fordert den Bundesrat auf, die Koordination und allenfalls die Vereinheitlichung der Messnetze des Bundes und eine allfällige Einführung eines gemeinsamen Dienstes zu prüfen. Die Abteilung Hydrologie des Bundesamts für Umwelt (BAFU) wurde mit der Prüfung beauftragt. Interface unterstützte die Abteilung bei diesem Prüfungsprozess. Im Rahmen dieser Prüfung wurden ein Inventar der Bundesmessnetze erstellt und mögliche Organisationsmodelle zum künftigen Betrieb der Messnetze erarbeitet.

14.07.2015

Leitung Themenbereich Gebäude von Energieforschung Stadt Zürich

Zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien haben der Stadt- und der Gemeinderat Energieforschung Stadt Zürich ins Leben gerufen. In diesem auf zehn Jahre angelegten Forschungsprogramm werden die zwei Themenbereiche Haushalte und Gebäude bearbeitet. Im Themenbereich Gebäude sollen in wissenschaftlich konzipierten und begleiteten Umsetzungsprojekten zusammen mit den Eigentümern/-innen sowie weiteren Entscheidungsträger/-innen Sanierungsstrategien für Gebäude entwickelt und umgesetzt werden. Stefan Rieder leitet seit 2014 den Themenbereich Gebäude. Zu den Aufgaben gehören die Planung und die Abstimmung der Projekte im Themenbereich Gebäude, die Organisation und die Leitung der Begleitgruppe des Themenbereichs, die Koordination mit der Geschäftsstelle sowie die Entwicklung von neuen Forschungs- und Umsetzungsprojekten basierend auf der Strategie des Themenbereichs.

14.07.2015

Externe Synthese im Themenbereich Gebäude

Zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien hat der Stadt- und Gemeinderat Energieforschung Stadt Zürich ins Leben gerufen. In diesem auf zehn Jahre angelegten Forschungsprogramm werden die zwei Themenbereiche Haushalte und Gebäude bearbeitet. Im Themenbereich Gebäude sollen in wissenschaftlich konzipierten und begleiteten Umsetzungsprojekten zusammen mit den Eigentümerinnen und Eigentümern sowie weiteren Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern Sanierungsstrategien für Gebäude entwickelt und umgesetzt werden. Zwischen 2011 und 2013 wurden für den Themenbereich Gebäude zehn Forschungsprojekte realisiert. Im Steuerungsausschuss der Energieforschung Stadt Zürich wurde Anfang 2014 entschieden, vor dem Start der Umsetzung der nächsten Programmphase eine Synthese zu den bereits durchgeführten Forschungsprojekten zu schreiben. Interface wurde beauftragt, diese Synthese zu erarbeiten.

14.07.2015

Evaluation Projekt „Grundberatung sämtlicher Waldeigentümer innerhalb RO-Perimeter durch RO-Förster“ („Flächenprojekt“)

Die Strukturen der Luzerner Waldwirtschaft sind geprägt durch den klein parzellierten Privatwald. Ein Ziel der kantonalen Waldpolitik ist es, diese strukturelle Herausforderung zu überwinden. Mit dem Projekt „Regionale Organisationen“ (RO) der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa), Abteilung Wald des Kantons Luzern wird beabsichtigt, dass Waldeigentümer/-innen für die gemeinsame Bewirtschaftung des Waldes eine Trägerschaft bilden und eine professionelle Forstfachperson beauftragen, die sie unterstützt. In einer dreijährigen Projektphase wurden in drei RO alle Waldeigentümer/-innen, auch die, die nicht Mitglied der RO sind, vom „RO-Förster“ betreut. Interface hat diese „Flächenprojekt“ genannte Massnahme begleitend evaluiert.

14.07.2015

Evaluation des Programms “Clean Air and Climate Change Legislation and Policy Framework”

Seit 2010 Jahren unterstützt die Schweiz China im Bereich der Klima- und Luftreinhaltepolitik im Rahmen des Programms “Clean Air and Climate Change Legislation and Policy Framework” (CCLP). Im Hinblick auf eine Fortsetzung/Neusaurichtung dieser Zusammenarbeit wurde eine externe Evaluation bei einem schweizerisch-chinesischen Reviewteam in Auftrag gegeben, welches summativ und formativ vorging.