21.06.2017

Evaluation Modellvorhaben „Nachhaltige Raumentwicklung 2014–2018“

Der Bund fördert mit dem Programm „Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung“ innovative Ansätze, um die nachhaltige Raumentwicklung in der Schweiz vorwärts zu bringen. Abgestimmt auf die Ziele des Raumkonzepts Schweiz sollen die Modellvorhaben die Lebensqualität und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern sowie die Solidarität innerhalb und zwischen den Regionen stärken. Das Programm „Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung“ befindet sich aktuell in seiner dritten Phase (2014–2018) und es werden 31 Projekte in fünf Themenschwerpunkten unterstützt. Interface führt die Evaluation des Programms durch. Ziel ist es erstens, Hinweise zu bekommen, ob die Ziele und Wirkungen in den Regionen und in der Verwaltung auf den Ebenen Projekt, Themenschwerpunkt und Programm erfüllt werden konnten. Zweitens sollen die Stärken und Schwächen des Programms und der einzelnen Projekte eruiert werden, um aus den bisher gemachten Erfahrungen zu lernen. Auf dieser Grundlage soll das Verbesserungspotenzial für eine mögliche weitere Programmperiode aufgezeigt werden.

20.06.2017

SVI 2017/001 Verkehr der Zukunft: Demografische Alterung und Folgen für Kapazität und Sicherheit des Verkehrssystems

Grundsätzlich  lässt sich die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz mit den vier Stichworten mehr, älter, unterschiedlich verteilt, und vielfältiger umreissen. Dieser Trend dürfte sich bis 2060 noch verstärken. Die Veränderung der Bevölkerungsstruktur hat auch Auswirkungen auf die Verkehrsnachfrage (z.B. Unterwegszeiten, Distanzen, Verkehrsmittelwahl) und die Anforderungen an das Verkehrssystem (z.B. Sicherheit und Fahrassistenz im motorisierten Individualverkehr, Zugang und Ausstattung ÖV und Umsteigezeiten).

Interface wurde damit beauftragt im Rahmen des SVI-Forschungspakets „Verkehr der Zukunft“ einen Überblick über die zu erwartenden möglichen Entwicklungen und Ausprägungen des Mobilitäts- und Verkehrsverhaltens der künftigen, älter werdenden Bevölkerungsgruppen zu geben. Anhand quantitativer und qualitativer Ansätze wird analysiert, welche Folgen dies für die Mobilitätsnachfrage und die sich daraus ergebende Ausgestaltung, Kapazität und Sicherheit des Verkehrssystems hat. Dabei sollen auch Schnittstellen zu räumlichen und technologischen Entwicklungen aufgezeigt werden. Als Produkte der Forschungsarbeit werden einerseits Erkenntnisse für zukünftige Verkehrsszenarien (bspw. zur Kapazität: Tagesgänge auf zentralen Verkehrsträgern) abgeleitet, andererseits sollen aber auch praxisnah sofort umsetzbare Anregungen für die Ausgestaltung unseres Verkehrssystems vorgelegt werden.

17.03.2017

Flughafen Zürich – Modalsplit-Erhebung 2017

Entsprechend einer Verfügung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) ist der Flughafen verpflichtet, im Rhythmus von vier Jahren eine Erhebung der Verkehrsmittelwahl des landseitigen Verkehrs durchzuführen. Interface hat in Zusammenarbeit mit EBP die Modalsplit-Erhebung 2013 durchgeführt. Die Arbeitsgemeinschaft wurde beauftragt, die Erhebungen für 2017 erneut durchzuführen. Interface ist verantwortlich für die Planung, Durchführung und Auswertung der Vor-Ort-Befragung. Die Methodik orientiert sich an der Befragung 2013, um so die Vergleichbarkeit zwischen den beiden Erhebungen zu gewährleisten.

08.03.2017

Workshops im Rahmen des Projekts „Mobilitätsdienstleistungen“

In der Strategie Digitale Schweiz hat der Bundesrat 2016 das „Open Data Prinzip“ verankert, um in der Schweiz den Weg zur Entwicklung von neuen Angeboten und Dienstleistungen zu ebnen. Das UVEK hat unter der Federführung des Bundesamts für Verkehr (BAV) den Auftrag erhalten, abzuklären, wie multimodale Mobilität in der Schweiz gefördert werden kann. Bis Ende 2017 müssen dem Bundesrat entsprechende Stossrichtungen vorgelegt werden.

Interface hat das BAV bei der Konzipierung, Durchführung und Moderation sowie bei der Nachbereitung von zwei Workshops mit Stakeholdern aus Verwaltung und Wirtschaft zum Thema Mobilitätsdienstleistungen unterstützt.

08.03.2017

Sharing Economy Plattformen: mögliche Auswirkungen auf den schweizerischen Wohnungsmarkt

Durch die Digitalisierung sind in zahlreichen Lebensbereichen neue Möglichkeiten zum Teilen von Gütern und Dienstleistungen enstanden. Diese Entwicklungen lassen sich auch im Wohnungsmarkt beobachten, wie die rasante Verbreitung von Airbnb eindrücklich zeigt. Im Projekt sollen die Auswirkungen der Plattformwirtschaft auf den schweizerischen Wohnungsmarkt untersucht werden. Es wird erstens eine Übersicht über die verschiedenen Angebote der Sharing Economy, verbunden mit einer Einschätzung deren Zukunftsfähigkeit, erstellt. Zweitens entwickeln wir im Rahmen einer prospektiven Analyse Szenarien zu den Auswirkungen von Sharing Economy Plattformen auf den Wohnungsmarkt sowie Folgewirkungen auf Raumentwicklung und Gesellschaft allgemein. Methodische Elemente sind Literaturanalysen, Experteninterviews und eine Cross Impact Analysis.

08.03.2017

Anschlussprojekt „Hype or Promise“

Ein Forschungsprojekt, das von der der Universität Zürich und Interface im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 71 durchgeführt wird, hat ergeben, dass die Bildung von Fahrtgemeinschaften (Carpooling) insbesondere auf dem Arbeitsweg zu Energieeinsparungen führen kann. In einem ebenfalls vom Schweizerischen Nationalfonds sowie vom Bundesamt für Energie finanzierten Folgeprojekt wird nun untersucht, ob sich diese Effekte auch in der Praxis zeigen. Die Universität Zürich, Planidea und Interface begleiten hierfür eine Carpoolinginitiative der Swiss Re in Zürich/Adliswil und erforschen, ob und wie diese zu Energieeinsparungen führt.

09.11.2016

Mobilitätsbedürfnisse und -verhalten von zukünftigen älteren Personen im öffentlichen Verkehr: Herausforderungen, Chancen und Potenziale

Dieses Projekt untersucht das Mobilitätsverhalten und die damit einhergehenden Bedürfnisse von zukünftigen älteren Menschen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Einerseits steht die Frage im Zentrum, ob sich Verhalten und Bedürfnisse älterer Personen verändern und welche Chancen und Herausforderungen sich hieraus für Mobilitätsunternehmen im Allgemeinen und für die SBB im Besonderen ergeben. Andererseits wird untersucht, ob sich die heutigen älteren Personen anhand ihres Mobilitätsverhaltens in verhaltenshomogene Gruppen fassen lassen und wie sich diese Gruppenzusammensetzung über die Zeit verändert hat. Der Fokus des Projekts liegt auf den Chancen, die sich durch den Wandel der gesellschaftlichen Altersstrukturen ergeben.

15.09.2016

Mitarbeitermobilität der Post CH AG

Der von Interface entwickelte Mobilitätsdurchblick Schweiz erlaubt es interessierten Personen, ihre aktuelle Mobilität zu analysieren und sich alternative Mobilitätsvarianten aufzeigen zu lassen. Die Post CH AG möchte die webbasierte Applikation im Rahmen ihrer Massnahmen zur Mitarbeitermobilität einsetzen. Durch die Kooperation der Post CH AG mit Interface stehen den Mitarbeitenden die Beratungsleistungen des Mobilitätsdurchblicks Schweiz zur Verfügung. Sie können sich in mehreren Schritten umfassend und kompetent zu ihrem Mobilitätsverhalten beraten lassen und werden über regional passende Mobilitätsangebote der Post CH AG informiert.

21.04.2016

Velonutzung in der Gemeinde Köniz

Die Gemeinde Köniz hat sich das Ziel gesetzt, ihren Veloanteil bis 2030 zu verdoppeln; analog der Stadt Bern, welche den Veloanteil am Gesamtverkehr von heute 11 auf 20 Prozent im Jahr 2030 erhöhen möchte. Bis heute liegen der Gemeinde – mit Ausnahme einiger Querschnittszählstellen – keine Angaben zum Modalsplit und damit auch nicht zum Status quo des Veloanteils in der Gemeinde Köniz vor. Im Rahmen der schweizweiten Mobilitätserhebung „Mikrozensus“ haben der Kanton Bern und die Regionen eine Verdichtung der Stichprobe finanziert, womit statistisch besser abgestützte Aussagen zum Mobilitätsverhalten der Bevölkerung möglich sind. Interface wurde beauftragt, den Mikrozensus 2010 auszuwerten und den Modalsplit respektive den Veloanteil für die Bevölkerung der Gemeinde Köniz auszuweisen.

09.03.2016

NFP 71: Hype or Promise? The Contribution of Collaborative Consumption to Saving Energy

„Sharing Economy“ untersucht im Rahmen des NFP 71 „Managing Energy Consumption“ die sozialen, ökonomischen und regulatorischen Seiten der Energiewende und erforscht Möglichkeiten, wie private und öffentliche Akteure veranlasst werden können, Energie effizient zu nutzen. Die Forschungsgemeinschaft Psychologisches Institut der Universität Zürich und Interface untersuchen den allfälligen Beitrag des kollaborativen Konsums (sharing, swapping, second-hand trading) zur Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen. Dazu wird in einem ersten Schritt definiert, in welchen Produktkategorien Einsparungen im Energieverbrauch am plausibelsten sind. In einem zweiten Schritt werden Erfolgsfaktoren und Hindernisse des kollaborativen Konsums identifiziert. Drittens wird analysiert, ob und mit welchen Massnahmen Hindernisse ausgeräumt und Erfolgsfaktoren gefördert werden können. Dieses Vorgehen erlaubt, zum Schluss das Energiesparpotential des kollaborativen Konsums zu schätzen.