20.09.2017

Nachhaltiges Car-Regime für die Stadt Luzern

Der Stadtrat von Luzern will die Innenstadt weiterentwickeln. Sie soll noch mehr zu einem lebenswerten, lebendigen und entwicklungsfähigen Zentrum der Kernstadt werden. Bei dieser Entwicklung nimmt der Tourismus – im Besonderen die Cars der Gruppenreisenden, die das Zentrum der Stadt (Schwanenplatz, Löwenplatz) anfahren – eine prägende Rolle ein. Im August beschloss der Stadtrat, eine Studie in Auftrag zu geben. Mit dieser Studie wurden die Car-Situation nochmals untersucht, vorhandene Lösungsansätze geprüft und dem Stadtrat zur weiteren Planung eine unabhängige Aussensicht für nachhaltige Lösungen präsentiert. Sie zeigt zudem Überlegungen auf, wie der Schwanenplatz als öffentlicher Raum langfristig freigespielt werden kann und Parkierungsmöglichkeiten (u.a. als Ersatz fürs Inseli) geschaffen werden können. Die Studie wurde von Interface unter Einbezug von weiteren Fachexpertinnen und Fachexperten erarbeitet.

21.06.2017

Evaluation Modellvorhaben „Nachhaltige Raumentwicklung 2014–2018“

Der Bund fördert mit dem Programm „Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung“ innovative Ansätze, um die nachhaltige Raumentwicklung in der Schweiz vorwärts zu bringen. Abgestimmt auf die Ziele des Raumkonzepts Schweiz sollen die Modellvorhaben die Lebensqualität und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern sowie die Solidarität innerhalb und zwischen den Regionen stärken. Das Programm „Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung“ befindet sich aktuell in seiner dritten Phase (2014–2018) und es werden 31 Projekte in fünf Themenschwerpunkten unterstützt. Interface führt die Evaluation des Programms durch. Ziel ist es erstens, Hinweise zu bekommen, ob die Ziele und Wirkungen in den Regionen und in der Verwaltung auf den Ebenen Projekt, Themenschwerpunkt und Programm erfüllt werden konnten. Zweitens sollen die Stärken und Schwächen des Programms und der einzelnen Projekte eruiert werden, um aus den bisher gemachten Erfahrungen zu lernen. Auf dieser Grundlage soll das Verbesserungspotenzial für eine mögliche weitere Programmperiode aufgezeigt werden.

20.06.2017

SVI 2017/001 Verkehr der Zukunft: Demografische Alterung und Folgen für Kapazität und Sicherheit des Verkehrssystems

Grundsätzlich  lässt sich die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz mit den vier Stichworten mehr, älter, unterschiedlich verteilt, und vielfältiger umreissen. Dieser Trend dürfte sich bis 2060 noch verstärken. Die Veränderung der Bevölkerungsstruktur hat auch Auswirkungen auf die Verkehrsnachfrage (z.B. Unterwegszeiten, Distanzen, Verkehrsmittelwahl) und die Anforderungen an das Verkehrssystem (z.B. Sicherheit und Fahrassistenz im motorisierten Individualverkehr, Zugang und Ausstattung ÖV und Umsteigezeiten).

Interface wurde damit beauftragt im Rahmen des SVI-Forschungspakets „Verkehr der Zukunft“ einen Überblick über die zu erwartenden möglichen Entwicklungen und Ausprägungen des Mobilitäts- und Verkehrsverhaltens der künftigen, älter werdenden Bevölkerungsgruppen zu geben. Anhand quantitativer und qualitativer Ansätze wird analysiert, welche Folgen dies für die Mobilitätsnachfrage und die sich daraus ergebende Ausgestaltung, Kapazität und Sicherheit des Verkehrssystems hat. Dabei sollen auch Schnittstellen zu räumlichen und technologischen Entwicklungen aufgezeigt werden. Als Produkte der Forschungsarbeit werden einerseits Erkenntnisse für zukünftige Verkehrsszenarien (bspw. zur Kapazität: Tagesgänge auf zentralen Verkehrsträgern) abgeleitet, andererseits sollen aber auch praxisnah sofort umsetzbare Anregungen für die Ausgestaltung unseres Verkehrssystems vorgelegt werden.

17.03.2017

Flughafen Zürich – Modalsplit-Erhebung 2017

Entsprechend einer Verfügung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) ist der Flughafen verpflichtet, im Rhythmus von vier Jahren eine Erhebung der Verkehrsmittelwahl des landseitigen Verkehrs durchzuführen. Interface hat in Zusammenarbeit mit EBP die Modalsplit-Erhebung 2013 durchgeführt. Die Arbeitsgemeinschaft wurde beauftragt, die Erhebungen für 2017 erneut durchzuführen. Interface ist verantwortlich für die Planung, Durchführung und Auswertung der Vor-Ort-Befragung. Die Methodik orientiert sich an der Befragung 2013, um so die Vergleichbarkeit zwischen den beiden Erhebungen zu gewährleisten.

08.03.2017

Workshops im Rahmen des Projekts „Mobilitätsdienstleistungen“

In der Strategie Digitale Schweiz hat der Bundesrat 2016 das „Open Data Prinzip“ verankert, um in der Schweiz den Weg zur Entwicklung von neuen Angeboten und Dienstleistungen zu ebnen. Das UVEK hat unter der Federführung des Bundesamts für Verkehr (BAV) den Auftrag erhalten, abzuklären, wie multimodale Mobilität in der Schweiz gefördert werden kann. Bis Ende 2017 müssen dem Bundesrat entsprechende Stossrichtungen vorgelegt werden.

Interface hat das BAV bei der Konzipierung, Durchführung und Moderation sowie bei der Nachbereitung von zwei Workshops mit Stakeholdern aus Verwaltung und Wirtschaft zum Thema Mobilitätsdienstleistungen unterstützt.

08.03.2017

Sharing Economy Plattformen: mögliche Auswirkungen auf den schweizerischen Wohnungsmarkt

Durch die Digitalisierung sind in zahlreichen Lebensbereichen neue Möglichkeiten zum Teilen von Gütern und Dienstleistungen enstanden. Diese Entwicklungen lassen sich auch im Wohnungsmarkt beobachten, wie die rasante Verbreitung von Airbnb eindrücklich zeigt. Im Projekt sollen die Auswirkungen der Plattformwirtschaft auf den schweizerischen Wohnungsmarkt untersucht werden. Es wird erstens eine Übersicht über die verschiedenen Angebote der Sharing Economy, verbunden mit einer Einschätzung deren Zukunftsfähigkeit, erstellt. Zweitens entwickeln wir im Rahmen einer prospektiven Analyse Szenarien zu den Auswirkungen von Sharing Economy Plattformen auf den Wohnungsmarkt sowie Folgewirkungen auf Raumentwicklung und Gesellschaft allgemein. Methodische Elemente sind Literaturanalysen, Experteninterviews und eine Cross Impact Analysis.

08.03.2017

Anschlussprojekt „Hype or Promise“

Ein Forschungsprojekt, das von der der Universität Zürich und Interface im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 71 durchgeführt wird, hat ergeben, dass die Bildung von Fahrtgemeinschaften (Carpooling) insbesondere auf dem Arbeitsweg zu Energieeinsparungen führen kann. In einem ebenfalls vom Schweizerischen Nationalfonds sowie vom Bundesamt für Energie finanzierten Folgeprojekt wird nun untersucht, ob sich diese Effekte auch in der Praxis zeigen. Die Universität Zürich, Planidea und Interface begleiten hierfür eine Carpoolinginitiative der Swiss Re in Zürich/Adliswil und erforschen, ob und wie diese zu Energieeinsparungen führt.

13.12.2016

Toolbox zur qualitativen Standortentwicklung

Interface entwickelte im Auftrag und in Zusammenarbeit mit den Regionalentwicklungsverbänden (REV) Rigi-Mythen sowie Einsiedeln-March eine Toolbox zur qualitätsvollen Standortentwicklung. Komplementär zu klassischen Raumplanungsinstrumenten gibt die Toolbox einen Überblick über bestehende Instrumente und Methoden, welche die Gemeindebehörden für Prozesse zur qualitätsvollen, nachhaltigen und wirtschaftlich ausbalancierten Entwicklung von Ortszentren, Arealen und Entwicklungsgebieten einsetzen können. Die Toolbox stellt zudem ein Hilfsmittel für die REV zur Beratung von Gemeinden in Fragen der qualitätsvollen Raumentwicklung dar. Mit dem Projekt werden Hinweise für die REV generiert, mit welchen Leistungen sie die Gemeinden zukünftig in diesem Bereich unterstützen könnten.

09.11.2016

Mobilitätsbedürfnisse und -verhalten von zukünftigen älteren Personen im öffentlichen Verkehr: Herausforderungen, Chancen und Potenziale

Dieses Projekt untersucht das Mobilitätsverhalten und die damit einhergehenden Bedürfnisse von zukünftigen älteren Menschen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Einerseits steht die Frage im Zentrum, ob sich Verhalten und Bedürfnisse älterer Personen verändern und welche Chancen und Herausforderungen sich hieraus für Mobilitätsunternehmen im Allgemeinen und für die SBB im Besonderen ergeben. Andererseits wird untersucht, ob sich die heutigen älteren Personen anhand ihres Mobilitätsverhaltens in verhaltenshomogene Gruppen fassen lassen und wie sich diese Gruppenzusammensetzung über die Zeit verändert hat. Der Fokus des Projekts liegt auf den Chancen, die sich durch den Wandel der gesellschaftlichen Altersstrukturen ergeben.

15.09.2016

Mitarbeitermobilität der Post CH AG

Der von Interface entwickelte Mobilitätsdurchblick Schweiz erlaubt es interessierten Personen, ihre aktuelle Mobilität zu analysieren und sich alternative Mobilitätsvarianten aufzeigen zu lassen. Die Post CH AG möchte die webbasierte Applikation im Rahmen ihrer Massnahmen zur Mitarbeitermobilität einsetzen. Durch die Kooperation der Post CH AG mit Interface stehen den Mitarbeitenden die Beratungsleistungen des Mobilitätsdurchblicks Schweiz zur Verfügung. Sie können sich in mehreren Schritten umfassend und kompetent zu ihrem Mobilitätsverhalten beraten lassen und werden über regional passende Mobilitätsangebote der Post CH AG informiert.