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Publikation | 2010
PROGRAMMATIK UND ENTWICKLUNG DER SCHWEIZER FACHHOCHSCHULEN
Mit der Studie soll gezeigt werden, wie sich die Leistungsprofile von Universitäten und Fachhochschulen heute charakterisieren lassen und wodurch allfällige Unterschiede zwischen den beiden Hochschultypen bestimmt werden. Dabei interessiert besonders, ob die Fachhochschulen jenes Profil aufweisen, das der Gesetzgeber bei ihrer Gründung anstrebte und mit dem er die Fachhochschulen gegenüber den universitären Hochschulen abgrenzen wollte. Erwartungen an die neue Gesetzgebung auf Bundesebene und ihre möglichen Auswirkungen werden in die Analyse einbezogen. Mit diesem Vorhaben werden die Wissensgrundlagen für eine evidenzbasierte Hochschulentwicklung und ‑politik verbessert. Mit Blick auf die Umsetzung des neuen Hochschulgesetzes mit seiner veränderten Steuerungsstruktur werden Analysen ausgearbeitet und Impulse gesetzt.
In der gängigen Praxis werden Kinderbetreuungseinrichtungen durch die öffentliche Hand auf der Basis von Leistungsverträgen direkt finanziert. Diese als Objektsubventionierung bezeichnete Finanzierungsart
wird von der OECD, von Exponenten der Privatwirtschaft und von einer wachsenden
Öffentlichkeit für zahlreiche Mängel des heutigen Systems verantwortlich
gemacht. Konkret gefordert wird eine Umlagerung der Subventionen von den
Anbietern zu den nachfragenden Eltern mittels Vergabe von
Betreuungsgutscheinen.
PILOTPROJEKT KINDERBETREUUNGSGUTSCHEINE STADT LUZERN 2009-2012
Der Stadtrat von Luzern hat entschieden, in der Stadt Luzern zwischen
2009 und 2012 ein Pilotprojekt mit Kinderbetreuungsgutscheinen
durchzuführen. Heute werden
Kinderbetreuungseinrichtungen in der Regel durch die öffentliche Hand auf der Basis
von Leistungsverträgen direkt finanziert. Diese Art der
Subventionierung gibt den beteiligten Einrichtungen zwar eine gewisse
finanzielle Sicherheit, sie hat aber verschiedene Nachteile.
Beispielsweise können die Eltern die Ausgestaltung der Angebote auf
diese Weise höchstens indirekt beeinflussen. Aus diesem Grund werden in
den letzten Jahren Gutscheinsysteme zur Unterstützung der
familienexternen Kinderbetreuung diskutiert. Dabei erhalten die Eltern
von der öffentlichen Hand einen Gutschein, der bei einer
Betreuungseinrichtung eingelöst werden kann. Auf diese Weise können sie
die Betreuungseinrichtung im Prinzip frei wählen. Die Sozialdirektion
der Stadt Luzern beauftragte daher gemeinsam mit dem Bundesamt für
Sozialversicherungen Interface mit der Durchführung
konzeptioneller Arbeiten zur Konkretisierung eines Pilotversuchs mit
Kinderbetreuungsgutscheinen in der Stadt Luzern.
EVALUATION DER KAMPAGNE ”STARK DURCH ERZIEHUNG“ IM KANTON LUZERN
Im September 2006 starteten der Schweizerische Bund für Elternbildung und verschiedene Kantone die Kampagne ”Stark durch Erziehung“. Die Fachstelle Gesellschaftsfragen des Kantons Luzern hat die schweizerische Kampagne von Anfang an mitgetragen. Sie hat Interface beauftragt, die Umsetzung und die Wirkungen der Kampagne im Kanton Luzern zu evaluieren.
Mit dem Projekt “Kitas bewegen” will die Bertelsmann Stiftung einen Beitrag zur langfristigen Verbesserung der Gesundheits- und Bildungschancen von Kindern leisten. Dazu werden in zwei Modellkommunen (Berlin-Mitte und Münster) Kindertageseinrichtungen auf ihrem Weg zur “guten gesunden Kita” unterstützt. Im Rahmen einer fortlaufenden Evaluation der Projektarbeit der Bertelsmann Stiftung und ihrer Partner wurden Leistungen und Wirkungen des Projekts “Kitas bewegen” bereits erfasst. Die Bertelsmann Stiftung möchte nun auch die im Projektverlauf angestossenen qualitativen Prozesse und aufgebauten Strukturen ins Blickfeld nehmen und hat Interface mit der Durchführung einer qualitativen Evaluation anhand zweier Fallstudien und einer Befragung von Schlüsselpersonen beauftragt.
Der Vortrag setzt sich mit den Anknüpfungspunkten Nidwaldens an die familienpolitische Debatte auseinander, welche auf nationaler Ebene geführt wird. Vertieft wird auf die Ergänzungsleistungen für Familien, auf die familienexterne Kinderbetreuung (Plätze, Finanzierung, Qualität) und auf die Thematik eines familienkompatiblen Steuersystems eingegangen. Es wird unter anderem vorgeschlagen, sich in die nationale Diskussion zur familienexternen Kinderbetreuung einzubringen, da die Bedürfnisse im ländlichen Kontext anders sind als in den Städten. Zudem wird eine vertiefte Prüfung von Schwellenproblemen und negativen Arbeitsanreizen analog dem Luzerner Projekt „Arbeit muss sich lohnen!“ angeregt. Sozialleistungen und Steuersystem sollten so gut aufeinander abgestimmt sein, dass die Betroffenen auch finanziell motiviert sind, aktiv am Arbeitsleben teilzunehmen.
DAMIT SIE WISSEN WAS SIE TUN....
WARUM UND WIE OFFENE JUGENDARBEIT BEWERTEN?
Die offene Jugendarbeit steht unter wachsendem äusserem Rechtfertigungsdruck. Der Ruf nach Bewertung von Leistungen und Wirkungen, das heisst nach Evaluation der offenen Jugendarbeit wird immer lauter. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: Welche Ziele haben Projekte der offenen Jugendarbeit? Welche Wirkungen werden damit angestossen? In welchem Zusammenhang stehen diese Fragen und welche Arten von Informationen sind notwendig, um die offene Jugendarbeit zu optimieren und zu sichern? Wie kann gemessen und bewertet werden, was offene Jugendarbeit macht und bewirkt? Wie und wem soll über die Wirksamkeit offener Jugendarbeit berichtet werden?
PUBLIC PRIVATE PARTNERSHIP - SCHULEN IM NETZ (PPP-SIN)
Im
Rahmen der "Strategie des Bundesrates für eine Informationsgesellschaft
Schweiz" wurde 2002 die Initiative "Public Private Partnership - Schule
im Netz
(PPP-SiN)" lanciert. Die Projektleitung dieser Initiative hat Interface
und das
Institut de hautes études en administration publique (IDHEAP) mit der
Evaluation dieses Bildungsimpulsprogramms beauftragt. Die Untersuchung
umfasst
die Beurteilung der Zielkonsistenz und Zweckmässigkeit der
Programmkonzeption
sowie die Überprüfung der Umsetzung und die Bewertung der Wirkungen des
Programms und der Massnahmen in den einzelnen Projekten.
AUFNAHME- UND SELEKTIONSVERFAHREN DER HÖHEREN FACHSCHULEN PFLEGE UND BIOMEDIZINISCHE ANALYTIK IM VERBUND ABZ
Um bei einer höheren Fachschule im Gesundheitswesen Zugang zu erhalten,
müssen die Kandidatinnen und Kandidaten bei einer zentralen Zulassungsstelle
eine Eignungsabklärung durchlaufen. Diese setzt sich aus folgenden Etappen
zusammen: a) Eignungstest, b) Zulassungspraktikum, c) Beurteilung der schriftlichen
Unterlagen (Portfolio) und d) Standortgespräch. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt
des Kantons Zürich wollte dieses Selektionsverfahren Pflege HF und
Biomedizinische Analytik HF gemeinsam mit den entsprechenden Ämtern der Kantone
Aargau und Bern evaluieren. Die Evaluation hatte zum Ziel, Aussagen über die
Qualität des Verfahrens zu erhalten, die Wirkungen des Verfahrens zu erfassen
und daraus abgeleitete Optimierungen in diesem Aufnahmeverfahren umzusetzen.
Interface
wurde beauftragt in Zusammenarbeit mit der Fachstelle des Vereins Tagesschulen
Schweiz Konzepte für die Einrichtung öffentlicher Tagesschulen in den Städten
Uster und Aarau zu erstellen. Die Konzepte umfassen eine schriftliche
Bedarfserhebung bei den Eltern sowie eine detaillierte Angebotsplanung (Betriebs-,
Infrastrukturkonzept) und Kostenberechnung.
EVALUATION DER SCHWEIZERISCHEN BETEILIGUNG AM 5. UND 6. FORSCHUNGSRAHMENPROGRAMM DER EUROPÄISCHEN UNION SOWIE DES INFORMATIONSNETZWERKES EURESEARCH
Wie bereits im Jahr 2000 führt Interface zusammen mit dem Fraunhofer ISI
die Evaluation der Schweizerischen Beteiligung am 5. und 6.
Forschungsrahmenprogramm der EU durch. Dabei wird die Datenbank der
Antragstellenden analysiert und es werden qualitative Interviews mit verschiedenen
Gruppen von Teilnehmenden und Nicht-Teilnehmenden geführt. Damit die Erfahrungen
der Teilnehmenden an den Forschungsrahmenprogrammen in die Evaluation
einfliessen, wurden alle Antragstellenden eingeladen sich an einer
Online-Befragung zu beteiligen. Der Fragebogen für diese Befragung wurde mit
dem neu angeschafften Befragungstool Sphinx erarbeitet und im Internet zugänglich
gemacht.
FAMILIENPOLITISCHES LEITBILD DER STADT LUZERN UND STRATEGIEENTWICKLUNG
Auf den 1. September 2004 wurde in der Stadt Luzern die Abteilung Kinder
Jugend Familie (KJF) neu gebildet. Mit der Schaffung dieser Abteilung hat die
Stadt ihre Tätigkeit in verschiedenen Bereichen organisatorisch in einem
Kompetenzzentrum zusammengefasst und damit zum Ausdruck gebracht, dass sie im
Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik eine aktive Rolle einnehmen
will. Interface ist von der Abteilung Kinder
Jugend Familie beauftragt, in einem partizipativen Prozess ein
familienpolitisches Leitbild für die Stadt Luzern zu erarbeiten. In einem zweiten
Schritt werden auf der Basis dieses Leitbildes zusammen mit der Abteilung KJF
und weiteren involvierten Stellen zielführende Umsetzungsstrategien für die
kinder-, jugend- und familienpolitischen Postulate entwickelt.
Heute verfügen von den rund 2500 Gemeinden in der deutschen und
der französischen Schweiz lediglich 35 über eine richtige Tageschule,
obwohl viele Eltern und Lehrpersonen ein solches Angebot fordern. Auch
fast alle politischen Parteien sowie die Arbeitgeber- und
Arbeitnehmerorganisationen führen die Einrichtung von Tagesschulen in
ihren Programmen auf.
Mit dem vorliegenden Buch sollen die
verantwortlichen Behörden sowie interessierte Private in den Gemeinden
dazu motiviert werden, sich für die Einrichtung lokaler Tagesschulen
einzusetzen. Schritt für Schritt erklärt der praktische Leitfaden, wie
das Ziel "Tagesschule" erreicht werden kann: von der Bedarfsanalyse bis
zu den Personalkosten, von der politischen Entscheidungsfindung bis zur
Realisierung.
DER NANOMETER IN WISSENSCHAFT UND TECHNOLOGIE DES 21. JAHRHUNDERTS
Im Zeitraum 2000 bis 2003 führte die Kommission für Technologie und
Innovation (KTI) im Auftrag des Rates der Eidgenössischen Technischen
Hochschulen (ETH-Rat) das technologieorientierte Programm "Der Nanometer
in Wissenschaft und Technologie des 21. Jahrhunderts (TOP NANO 21)" durch.
TOP NANO 21 diente der Förderung von Entwicklung und Anwendung der Nanotechnologie.
Interface wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut
für Systemanalyse und Innovationsforschung in Karlsruhe beauftragt, eine Peer
Review durch eine Gruppe von international anerkannten Expertinnen und Experten
aus Wissenschaft und Wirtschaft zu organisieren. Das Peer Review wurde Ende
Februar 2005 durchgeführt.
EXTERNE EVALUATION DES PILOTPROJEKTS "SELBSTLERNSEMESTER" AN DER KANTONSSCHULE ZÜRCHER OBERLAND
Im
ersten Semester des Schuljahres 2004/2005 fand an der Kantonsschule Wetzikon
in drei Klassen der 5. Stufe des Langzeitgymnasiums ein Selbstlernsemester
statt. In fünf Fächern fand kein Unterricht mehr statt; die Schüler/-innen
erhielten dafür einen detaillierten Semesterauftrag und erfüllten diesen durch
selbstverantwortliches Lernen. Die Fachlehrpersonen standen beratend zur Verfügung.
Interface evaluierte dieses Pilotprojekt im Hinblick auf die Lernzielerreichung,
den Ressourceneinsatz sowie die Beurteilung der Lernumgebung und der
Lernvoraussetzungen.
EVALUATION DER LEHRSTELLENBESCHLUSS II - PROJEKTE MIT MIGRATIONSSPEZIFISCHER ZIELSETZUNG
Mit
dem Lehrstellenbeschluss II (LSBII) unterstützte der Bund innovative Projekte
von Kantonen, Berufsverbänden und Institutionen auf der Sekundarstufe II mit
dem Ziel, das Lehrstellenangebot zu erhöhen, die strukturellen Probleme auf dem
Lehrstellenmarkt zu lindern, die Gleichstellung von Mann und Frau zu fördern
und neue Formen der Zusammenarbeit in der Berufsbildung zu erproben. Interface
wurde beauftragt eine Vertiefungsstudie zu den Massnahmen
zur Förderung der Integration junger Migrantinnen und Migranten in die
berufliche Grundbildung durchzuführen.
NEUER AUSBILDUNGSGANG INFORMATIK-MITTELSCHULE IMS AN DER ZÜRCHER KANTONSSCHULE BÜELRAIN WINTERTHUR
Interface
führte die Evaluation des ersten Jahrgangs der Informatik-Mittelschule im
Kanton Zürich durch - ein Pilotversuch im Rahmen des Lehrstellenbeschlusses II
des Bundes. Evaluiert wurden vor allem das Schulkonzept, das Verhältnis
zwischen dieser Form der Berufsausbildung auf gymnasialer Stufe und der dualen
Berufsbildung sowie die Einschätzung des neuen Ausbildungsganges in Unternehmen
der Informatikbranche. Die Evaluation bildete die Grundlage für den Entscheid
zur Weiterführung dieses Ausbildungsmodells.
FAMILIENPOLITIK AUF KANTONALER UND KOMMUNALER EBENE
Im
Rahmen der Erarbeitung eines schweizerischen Familienberichtes hat Interface in
Zusammenarbeit mit dem Politologischen Institut der Universität Zürich den
Teilbericht zur Erfassung des Ist-Zustandes der Familienpolitik auf kantonaler
und kommunaler Ebene und der Entwicklung der Familienpolitik seit Beginn der
Neunzigerjahre verfasst.
MATURITÄTSREFORM IN DEN KANTONEN LUZERN, AARGAU UND ST. GALLEN
Die
Kantone Luzern, Aargau und St. Gallen haben zwischen 2000 und 2005 Interface
beauftragt eine kantonale Evaluation des neuen Maturitätsanerkennungsreglements
(MAR) durchzuführen. Gegenstand dieser Evaluationen ist die Umsetzung des MAR
auf kantonaler Ebene. In verschiedenen Themenbereichen (Belastung der Schüler/-innen,
fächerübergreifender Unterricht, Wahl von Schwerpunkt- und Ergänzungsfächern,
Maturaarbeit und Maturaprüfung) wurden die Wirkung der vollzogenen
Reformschritte und die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten überprüft.
DIE BEDEUTUNG VON AUS- UND WEITERBILDUNG FÜR DIE KARRIEREN VON UNTERNEHMERISCHEN INNOVATIONSPROJEKTEN
Im
Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojektes hat Interface Einzelfallstudien
von unternehmerischen Innovationsprojekten durchgeführt mit dem Ziel, Formen
des betrieblichen Wissensmanagements zu erfassen und zu analysieren. Im Zentrum
stand die Frage, welche Strategien Betriebe verfolgen, wenn Wissens- und
Kompetenzdefizite auftreten (interne bzw. externe Weiterbildung, Neuanstellung
von Fachkräften, Kooperationen mit anderen Unternehmen). Ziel der Untersuchung war
die Beantwortung der Frage, ob das Bildungssystem Defizite im Bereich der Aus-
und Weiterbildung zur Unterstützung betrieblicher Innovationen aufweist.
SCHRIFTLICHE BEFRAGUNG VON SCHÜLER/-INNEN DER LUZERNER
LANGZEITGYMNASIEN ZU DEN THEMEN "SCHIENENMODELL" UND "GESTAFFELTES
EINSETZEN VON SCHWERPUNKTFÄCHERN"
Das
Volksschulamt des Kantons Zürich (Bereich Interkulturelle Pädagogik) bietet für
Schulen mit einem hohen Anteil fremdsprachiger Kinder ein Set von
Unterstützungen an (Finanzen, Entlastungen, Fachberatung, Weiterbildung,
Projektberatung) bei der Erarbeitung und Realisierung von schulspezifischen
Projekten in den Bereichen Sprachförderung, Lern- und Leistungsförderung,
individuelle Förderplanung, Zusammenarbeit mit Eltern und ausserschulische
Lernanregungen. Die externe Evaluation von Interface hat den Projektvollzug und
die Wirkungen von realisierten Schulprojekten analysiert.
EVALUATION MAR KANTON AARGAU, AUSWERTUNG DER SCHRIFTLICHEN BEFRAGUNG DER STUDIERENDEN
Im
Rahmen der externen Evaluation von Interface wurde die Umsetzung des neuen eidgenössischen
Maturitätsanerkennungsreglementes MAR an den Gymnasien des Kantons Aargau in
verschiedenen Themenbereichen (Belastung der Schüler/-innen, fächerübergreifender
Unterricht, Wahl von Schwerpunkt- und Ergänzungsfächern, Maturaarbeit und
Maturaprüfung) untersucht.
GRUNDLAGEN ZUR POLITISCHEN GESTALTUNG DER SCHNITTSTELLE ZWISCHEN WISSENSCHAFT UND INDUSTRIE
Die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
funktioniert in der Schweiz nicht einwandfrei. In diesem Buch wird
aufgezeigt, wie Institutionen, die an der Schnittstelle zwischen
Wissenschaft und Industrie aktiv sind, gestaltet und unterstützt werden
können, damit innovationsrelevante Informationen rasch zwischen
Forschung und industrieller Praxis ausgetauscht werden. In diesem
Zusammenhang werden vier Typen von Institutionen vorgestellt, welche
dieser Herausforderung besonders erfolgreich begegnen. Sie werden auf
Erfolgsfaktoren und Grenzen ihrer Tätigkeit hin charakterisiert. Auf
dieser Grundlage werden Anregungen formuliert für politisch
Verantwortliche, die sich mit der Gestaltung von solchen Institutionen
beschäftigen.
EVALUIERUNG DES SCHWEIZER CIM-AKTIONSPROGRAMMS 1990 BIS 1996
Das CIM-Aktionsprogramm wurde von 1990 bis 1996 durchgeführt. Ziel dieses Programms war es, die Fähigkeit der schweizerischen Industrie zu steigern und moderne rechnergestützte Fertigungskonzepte (CIM Computer-Integrated-Manufacturing) erfolgreich auszuwählen, anzupassen und anzuwenden. Kernstück dieser mit 102 Millionen Franken von Bundesseite dotierten technologiepolitischen Massnahme bilden sieben CIM-Bildungszentren (CBZ), die im Laufe der Jahre 1990 und 1991 eingerichtet wurden. Das zuständige Bundesamt für Konjunkturfragen beauftragte das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI gemeinsam mit Interface mit der Durchführung der Evaluation des CIM-Aktionsprogramms.