Alle Publikationen erscheinen in der Originalsprache.
Projekt | Laufend
DEMOCHANGE — DER DEMOGRAFISCHE WANDEL IM ALPENRAUM: STRATEGIEN ZUR
ANPASSUNG VON RAUMPLANUNG UND REGIONALENTWICKLUNG
Das EU-Projekt DEMOCHANGE beschäftigt sich mit dem demografischen
Wandel sowie dessen Auswirkungen auf verschiedene Bereiche wie
Raumplanung, Regionalentwicklung, soziale Infrastrukturen oder
Landwirtschaft.
Im Oktober 2009 startete das dreijährige Projekt DEMOCHANGE im Rahmen
von Interreg-IV-B Alpine Space. Projektträger in der Schweiz sind
Interface und die Hochschule Luzern –
Soziale Arbeit. In einer ersten Phase wurde der demografische Wandel in
der Zentralschweiz analysiert. Aktuell werden in zwei Modellregionen
(Kanton Nidwalden, Luzerner Seetal) mit Stakeholdern
Adaptionsstrategien entwickelt und später konkrete Modellmassnahmen
lanciert.
Der Verein Euresearch ist das vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) über eine Leistungsvereinbarung beauftragte gesamtschweizerische Informations- und Beratungsnetzwerk zur europäischen Forschung. Das SBF hat Interface beauftragt, Organisation und Tätigkeiten von Euresearch zu evaluieren.
Mehr zum ProjektPublikation | 2010
VERGLEICHENDES KANTONSPORTRAIT AARGAU–LUZERN
Die Regierungen der Kantone Luzern und Aargau haben im November 2008 ein Strategiepapier über die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen verabschiedet. Dieses soll den strategischen Überbau für eine weitere Kooperation bilden. Im Strategiepapier ist festgehalten, dass ein vergleichendes Portrait der Kantone Luzern und Aargau erstellt werden soll. Dadurch sollen das Wissen übereinander sowie die Motivation zur Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen gestärkt werden. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern hat Interface beauftragt, folgende Teile des Kantonsportraits zu erstellen: Input für die Erstellung des Datengerüstes für den Kantonsvergleich, vergleichende Darstellung von sieben Politikfeldern und Erfassung von politischen Trends auf der Stufe der Regierung der beiden Kantone.
EVALUATION DER AUFGABENTEILUNG ZWISCHEN KANTON UND GEMEINDEN IM KANTON AARGAU
Der Kanton Aargau hat die Aufgabenteilung zwischen Kanton
und Gemeinden neu
geregelt. Interface wurde beauftragt, eine partielle
Evaluation
der Aufgabenteilung durchzuführen. Analysiert wurde zum einen die
materielle Umsetzung der Aufgabenteilung
bei 42 Massnahmen sowie die Erreichung der Zielsetzungen, welche für
die
einzelnen Massnahmen formuliert worden
sind. Zum anderen wurde das Verfahren evaluiert, mit dem die
Kostenneutralität
der Aufgabenteilung für Kanton und Gemeinden sichergestellt worden ist.
Als
Bewertungsmassstab diente ein Vergleich mit den Verfahren, die bei der
Aufgabenteilung in den Kantonen Bern und Luzern verwendet worden sind.
Die
Evaluation formuliert Empfehlungen für zukünftige Phasen der
Arbeitsteilung im
Kanton Aargau.
WIRKUNGSANALYSE DES PROGRAMMS «ECHOS – VOLKSKULTUR FÜR MORGEN» DER SCHWEIZERISCHEN KULTURSTIFTUNG PRO HELVETIA
Das Programm
«echos – Volkskultur für morgen» der Schweizerischen Kulturstiftung Pro
Helvetia hatte zum Ziel, die Verständigung und den Austausch zwischen
Volkskultur und zeitgenössischem Kulturschaffen zu fördern. «echos»
sollte die
Kantone dazu anregen, über die Förderung der Volkskultur nachzudenken.
Darüber
hinaus sollten die Verbände im Bereich der Volkskultur, aber auch
Institutionen
der zeitgenössischen Kultur zu gemeinsamen Projekten animiert werden. Interface hat die Programmleitung bei der Formulierung von
Leistungs- und
Wirkungszielen und Indikatoren unterstützt und die Evaluation der
Wirkungen
durchgeführt. Dazu wurde eine telefonische Befragung aller 26
kantonalen
Kulturbeauftragten durchgeführt. Inwiefern die Wirkungsindikatoren bei
den
PartnerInnen und MultiplikatorInnen erreicht werden konnten, wurde
mittels
einer schriftlichen Befragung untersucht. Darüber hinaus hat Interface
im Rahmen der Befragungen eine Bewertung der Kommunikationsmassnahmen
von «echos» vorgenommen.
ANALYSE IM RAHMEN DER BERICHTERSTATTUNG FLAG IM AUFTRAG DER PROGRAMMLEITUNG FLAG
Der Bund setzt seit 1996 das Projekt „Führen mit Leistungsauftrag und Globalbudget FLAG“ um. Nach einer Startphase mit Pilotprojekten wurde beschlossen, das Projekt schrittweise auszudehnen. Ab 2007 wurden 22 Verwaltungseinheiten auf das Konzept FLAG umgestellt. Weitere Dienststellen werden möglicherweise folgen. Der Bundesrat hat 2008 dem Parlament über die Umsetzung von FLAG Bericht erstattet. Darum nahm die Pogrammleitung FLAG eine Selbstevaluation vor. Interface hatte dabei die Aufgabe, die Selbstevaluation methodisch und inhaltlich zu unterstützen. Dies geschah mittels Reviews von Erhebungsinstrumenten und der Kommentierung von Ergebnissen.
Die politischen Institutionen der Schweizer Kantone sind zwischen 1990
und 2000 stark in Bewegung geraten. Eine Vielzahl von Veränderungen ist zu
beobachten. Diese reichen vom New Public Management (NPM) bis zu
Gemeindefusionen. Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über die
Reformaktivitäten in den Jahren 1990 bis 1999 und geht ihren Gründen nach.
HUMAN CAPITAL IN EUROPEAN PERIPHERAL REGIONS:
BRAIN DRAIN AND BRAIN GAIN
Mit der Abwanderung
hochqualifizierter Arbeitskräfte (Brain Drain) verlieren die Randregionen
ökonomisches und soziales Kapital. Ziel des Interreg-Projektes ist es,
zuverlässige Zahlen zu diesem Phänomen zu liefern, aber auch Instrumente zur
Dämpfung des Brain Drain zu entwickeln.
In
drei ausgewählten europäischen Randregionen (Zentralschweiz (CH), Rheinland
Pfalz (D), Twente (NL)) werden Ausmass und Folgen des Brain Drain untersucht.
Basierend auf diesen Daten werden mit verschiedenen Akteuren aus der
Wirtschaft, Politik und Bildung gemeinsam Strategien zur Förderung der
Zuwanderung von hochqualifizieren Arbeitskräften (Brain Gain) entwickelt und umgesetzt.
EVALUATION DER EINFÜHRUNG DES KOSTENRECHNUNGSMODELLS (KRM) AN DEN SCHWEIZER HOCHSCHULEN
Das Bundesamt für Bildung und Wissenschaft BBW wies 1998 die Schweizerische
Universitätskonferenz SUK auf die Notwendigkeit der Einführung einer
Kosten-Leistungsrechnung an den Universitäten hin. Daraufhin setzte die SUK
eine Arbeitsgruppe ein, welche 1999 ein Kostenrechnungsmodell KRM für die Universitäten
vorgelegte. Das KRM soll gemäss dem Konzept der SUK-Arbeitsgruppe den
universitären Institutionen als internes Führungsinstrument dienen, ein
Führungsinstrument der Hochschulträger und der Finanzierer der Hochschulen
(Bund, Kantonen) bilden und Transparenz über die Kosten der Universität bieten.
Der Lenkungsausschuss des KRM hat Interface gemeinsam mit Evaluanda
und BDO Visura Luzern beauftragt, die Konzeption, Planung und Einführung des
KRM bis 2005 zu evaluieren.
KOSTENSCHÄTZUNG DER ERSTELLUNG EINES KATASTERS DER ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN EIGENTUMSBESCHRÄNKUNGEN (ÖREB)
Das neu zu erarbeitende Geoinformationsgesetz sieht die Schaffung eines
Katasters für öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen (ÖREB) vor. Ziel
eines solchen Katasters soll es sein, die Belastungen auf Grundstücken übersichtlich,
genau und aktuell darzustellen. Die swisstopo beauftragte Interface, die Kosten für den Aufbau eines ÖREB-Katasters zu schätzen. Es
galt auf Basis von Erfahrungswerten aus verschiedenen Kantonen ein Modell
aufzubauen, mit dessen Hilfe die Kosten der Gesetzgebung, die Erfassung der
Geodaten und die Erträge geschätzt werden konnten. Die Untersuchung beinhaltet
auch eine volkswirtschaftliche Analyse der Effekte eines ÖREB-Katasters.
Das Eidgenössische Personalamt möchte die Kaderausbildung beim Bund systematisch
auf Umsetzung und Wirksamkeit hin überprüfen. Zu diesem Zweck erarbeiteten die
Verantwortlichen zusammen mit Interface ein Wirkungsmodell,
welches die Effekte der Kaderausbildung beschreiben und eine systematische
Grundlage zur Messung der Effekte bieten soll.
ANALYSE DER
PROJEKTORGANISATION UND PROJEKTSTEUERUNG DER EXPO.01/02
Im Zentrum der Evaluation stand die Frage nach den Ursachen,
die dazu geführt haben, dass der Bund ein Vielfaches der ursprünglich
vorgesehenen finanziellen Mittel in die Expo einschiessen musste. Es galt die
These zu prüfen, wonach es strukturelle und prozedurale Aspekte gab, welche die
grosse Differenz zwischen der Planung und der Realität erklären können. Die
Evaluation hielt erstens Probleme
systematisch fest, welche im Rahmen der Expo bei der Projektorganisation und
Projektsteuerung auftauchten. Zweitens
konnten daraus Lehren gezogen werden, welche dem Bund helfen, in Zukunft bei
ähnlich gelagerten Projekten Fehler zu vermeiden.
AUFGABENVERÄNDERUNG BEI DEN REGIERUNGSSTATTHALTERN DES KANTONS LUZERN
VORSCHLÄGE FÜR EINEN LEISTUNGSAUFTRAG UND DIE ORGANISATORISCHE EINBINDUNG
Ausgelöst durch die
voranschreitenden Gemeindereformen, das neue Gemeindegesetz sowie den neuen
Finanzausgleich wird das Pflichtenheft der Regierungsstatthalter einige
Änderungen erfahren. Aus diesem Grund befasste sich eine Projektgruppe unter
der Leitung von Interface mit der Frage, wie die Regierungsstatthalter künftig
organisatorisch angegliedert sind und wie ihr Leistungsauftrag auszugestalten
ist, damit die Aufgaben der Regierungsstatthalter entsprechend den geänderten
Rahmenbedingungen weiterhin optimal erledigt werden.
Daraus
wurden Vorschläge erarbeitet, welche in mehreren Workshops diskutiert wurden. Die
Empfehlungen bezüglich der Neuorganisation der Regierungsstatthalter wurden in
einem Bericht zuhanden des Regierungsrates festgehalten.
EINE ANLEITUNG ZUR FORMULIERUNG VON LEISTUNGEN, ZIELEN UND INDIKATOREN IN DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG
Ziele und Indikatoren bilden wichtige Elemente der
wirkungsorientierten Verwaltungsführung FLAG (Führen mit Leistungsauftrag und
Globalbudget). Interface hat dazu ein Handbuch
erarbeitet. Darin wird Schritt für Schritt
der Aufbau einer Leistungs- und Wirkungsmessung geschildert und gezeigt, wie
Ziele und Indikatoren gesetzt werden können, um Leistungen und Wirkungen
effektiv zu messen. Als Basis dient ein Konzept aus der Policy-Analyse
und der Evaluation. Dieses wird praxis- und umsetzungsgerecht aufbereitet.
ZUSAMMENARBEIT IN AGGLOMERATIONEN
ANFORDERUNGEN - MODELLE - ERFAHRUNGEN
Die Stadt und die Agglomeration Luzern kämpfen mit klassischen
Agglomerationsproblemen: Leistungen im Bereich Verkehr, Wirtschaft, Soziales
und Umwelt sollten gemeinsam erbracht werden. Allerdings sprengen die
Problemgrenzen die geltenden Gemeindegrenzen. Daher braucht es Formen der
Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, die es erlauben gemeinsame
Herausforderungen anzugehen. In einem Teilprojekt von PASL (Projekt Agglo &
Stadt Luzern) half Interface mit, solche Strukturen zu entwickeln
und in der Agglomeration zu verankern. In enger Zusammenarbeit mit den
Gemeinden und im Rahmen eines partizipativen Verfahrens wurden Wege zur
Schaffung von Agglomerationsstrukturen gesucht. Als Ergebnis des Prozesses
wurde von 13 Gemeinden der Verein Luzern plus gegründet.
ZWISCHENEVALUATION REGIO PLUS UND LANDWIRTSCHAFTLICHE ABSATZFÖRDERUNG
Gemäss den Bundesbeschlüssen über die Unterstützung des Strukturwandels
im ländlichen Raum (Regio Plus) und über die Landwirtschaftliche
Absatzförderung (LAV) unterstützen das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco)
und das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) während zehn Jahren Massnahmen im
Bereich Wirtschaftsförderung und Marketing-Kommunikation.
EVALUATION DES PILOTPROJEKTS LEISTUNGSAUFTRAG MIT GLOBALBUDGET IM KANTON SOLOTHURN
1996
startete im Kanton Solothurn unter dem Namen "Schlanker Staat" ein mehrjähriges
Pilotprojekt zur Erprobung des Führungsinstrumentes "Leistungsauftrag mit
Globalbudget". Interface evaluierte die Pilotphase, um fundierte Grundlagen für
den Grundsatzentscheid bereitzustellen, ob die Verwaltung des Kantons Solothurn
als Ganzes oder in bestimmten Teilbereichen auf die wirkungsorientierte
Verwaltungsführung WOV umgestellt werden soll. Dazu wurden Veränderungen auf
drei Ebenen untersucht: Auf der politischen Ebene (Regierung/Parlament), auf
der administrativen Ebene (Verwaltung) und bei der Wahrnehmung der Zielgruppe
(Bevölkerung).