ZWISCHENEVALUATION RADONPROGRAMM SCHWEIZ 1994-2014
Die Zwischenevaluation beurteilt anhand einer
politikwissenschaftlichen Methodik die Konzeption, den Vollzug und die
Wirksamkeit des Radonprogramms Schweiz. Der Fokus liegt bei den
Aktivitäten der Fachstelle Radon des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).
Die Studie zeigt, dass Fortschritte bei der Behebung des Radonproblems
erzielt werden konnten. Insbesondere konnte eine wichtige Etappe, das
Erstellen der Radonkarte, fristgerecht abgeschlossen werden. In Bezug
auf die Umsetzung sind die durchgeführten Massnahmen der Fachstelle
sowie die Akteurzusammenarbeit quantitativ und qualitativ als gut zu
bezeichnen. Das Programm weist jedoch erhebliche konzeptionelle
Schwächen auf. Insbesondere sind die Ziele zuwenig verbindlich
festgelegt, die Verantwortlichkeiten zwischen Bund und Kantonen nicht
abschliessend geklärt und es fehlt eine zielorientierte
Umsetzungsstrategie. Auf dieser Basis ist nicht zu erwarten, dass die
für 2014 gesetzten Ziele erreicht werden können.
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Cornelia Furrer
Manuela Oetterli
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