MONITORING DER LANGFRISTIGEN AUSWIRKUNGEN DES AKTIONSPLANS UMWELT UND
GESUNDHEIT IN DEN PILOTREGIONEN
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) unterstützte im Rahmen des
Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit (APUG) zwischen Mitte 2001 und Mitte
2006 die drei Pilotregionen Crans-Montana (VS), Thal (SO) und Telli Aarau (AG).
Die Ziele des APUG sollten in den Pilotregionen vorbildhaft umgesetzt werden.
Die Pilotregionen mussten zudem frühzeitig aufzeigen, wie die Aktivitäten in
den Regionen nach Ablauf des Programms nachhaltig gesichert werden konnten. Um
die Umsetzung und die Wirkung dieser Weiterführungskonzepte über das
Programmende hinaus zu verfolgen, hat Interface im Auftrag des BAG zwischen
2007 und 2010 ein Monitoring der Pilotregionen durchgeführt. Dieses umfasste
sowohl qualitative als auch quantitative Indikatoren, welche jährlich in den
drei Pilotregionen erhoben wurden. Das Monitoring der Pilotregionen stellt
insofern ein Novum dar, weil die meisten Wirkungsmessungen mit Abschluss der Programme
enden und somit wenig Wissen über deren langfristige Wirkung in Regionen
vorhanden ist. Gerade dies ist aber ein zentrales Anliegen vieler
Bundesprogramme. Basierend auf den Monitoringergebnissen sowie den eruierten
Erfolgsfaktoren wurden deshalb Empfehlungen zur nachhaltigen Verankerung von Bundesaktivitäten
in Regionen sowie zur Durchführung eines entsprechenden Monitorings formuliert.
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Manuela Oetterli
Andreas Balthasar
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