STUDIE ZU INDIKATORENGESTÜTZTEN ENTSCHEIDUNGSSYSTEMEN
Unsere arbeitsteilige, komplexe Gesellschaft setzt in unterschiedlichen
Bereichen zunehmend Techniken zur Steuerung gesellschaftlicher Entwicklungen
ein. Dabei wird zumeist mittels quantitativer Methoden versucht, Entwicklungen
in zentralen und relevanten Leistungsbereichen der Gesellschaft mit Hilfe von
Messdaten und Indikatoren zu erfassen und gezielt zu lenken. Indikatoren dienen
als Grundlage, um gesellschaftliche, politische oder wirtschaftliche
Interventionen zu begründen, zu planen, umzusetzen und zu evaluieren.
Indikatoren werden daher häufig bei Entscheidungen eingesetzt. Ziel der Studie
war es, anhand zweier Themen (Bildung und Nachhaltigkeit) den Prozess der
Definition, Abgrenzung und Entwicklung von Indikatoren zu untersuchen, die
Verwendung, Begründung und Kommunikation von Indikatorensystemen und die
dazugehörigen Akteure zu beschreiben sowie Empfehlungen zu formulieren, wie
sich die positiven Auswirkungen von indikatorengestützten Entscheidungssystemen
verbessern und ihre Risiken mindern lassen.
INFOS
Ruth Feller-Länzlinger
Ueli Haefeli
In Zusammenarbeit mit Stefan Rieder und Martin Biebricher (Interface) sowie Karl Weber, Koordinationsstelle für Weiterbildung, Universität Bern
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Bericht 1,15MB