ARBEIT MUSS SICH LOHNEN: EXISTENZSICHERUNG IM KANTON LUZERN
Im Jahr 2007 hat Interface zusammen mit der Schweizerischen Konferenz
für Sozialhilfe (SKOS) zwei Studien zur Existenzsicherung veröffentlicht.
In beiden Studien wurden negative Arbeitsanreize anhand von
Modellrechnungen für spezifische Haushaltstypen exemplarisch für ausgewählte
Kantonshauptorte präsentiert. Wie gross der Handlungsbedarf in den einzelnen
Kantonen beziehungsweise Kantonshauptorten ist, wurde nicht aufgezeigt. Ausgelöst
durch die in den Studien aufgezeigten Problempunkte kam es im Kanton Luzern zu
verschiedenen parlamentarischen Vorstössen, welche eine vertiefte Untersuchung
des Zusammenspiels der verschiedenen Sozialleistungen untereinander und deren
Auswirkung auf das verfügbare Einkommen verlangen. Der Regierungsrat hat in den
Antworten auf die Vorstösse festgehalten, dass er eine Analyse der aktuellen
Situation im Kanton Luzern für notwendig hält. Die vertiefte Untersuchung stellt
nicht nur die Instrumente der Existenzsicherung im Kanton Luzern und deren
Bedeutung dar, sondern zeigt auch die Problempunkte im Zusammenspiel der
verschiedenen Sozialleistungen auf und schafft notwendige Grundlagen, um mit
gezielten Massnahmen mögliche negative Arbeitsanreize beseitigen zu können.
INFOS
Oliver Bieri
Andreas Balthasar
Basil Gysin
In Zusammenarbeit mit LUSTAT Statistik Luzern
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Bericht 1,05MB
Broschüre Arbeit muss sich lohnen 842,17KB