Mit der Energiestrategie 2050 will der Bund aus der Kernenergie aussteigen und den klimaschädlichen CO2-Ausstoss reduzieren. Das «Gebäudeprogramm» ist ein Programm von Bund und Kantonen und es leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2-Emmissionen des Schweizer Gebäudeparks. Das Gebäudeprogramm wird im Kanton Luzern im Rahmen des Förderprogramms Energie umgesetzt. In den kommenden Jahren werden die zur Verfügung stehenden Mittel für das Förderprogramm Energie im Kanton Luzern weiter erhöht.

Damit das Förderprogramm Energie zukünftig optimal und zukunftsgerichtet ausgestaltet ist und eine grösstmögliche Reduktion des CO2-Ausstosses erwirken kann, startete die Dienststelle Umwelt und Energie im Frühling 2021 einen Mitwirkungsprozess mit drei Workshops. Ziel der Workshops war, die Erfahrungen und Perspektiven der unterschiedlichen Interessengruppen abzuholen und in die Ausgestaltung des Förderprogramms Energie ab 2022 einfliessen zu lassen. Zu den angesprochenen Interessengruppen gehörten unter anderem die Cleantech-Branche, Gewerbe und Industrie, die Holzenergiebranche, potenzielle Investoren/-innen, Hauseigentümer/-innen, Berater/-innen und Planer/-innen sowie die Forschung, Gemeinden und NGOs. Der Mitwirkungsprozess hat das Verständnis für die Mechanismen des Förderprogramms Energie erhöht und Akzeptanz für das Programm geschaffen.

Flurina Landis und Meta Lehmann haben den Prozess konzipiert und vorbereitet sowie die Workshops durchgeführt, moderiert und ausgewertet.

Auftraggeber
Dienststelle Umwelt und Energie, Kanton Luzern
Ansprechsperson
Flurina Landis

Im Jahr 2021 hat der Kanton Waadt eine umfassende Revision seines kantonalen Energiegesetzes eingeleitet. Verschiedene Vorbereitungsarbeiten wurden durchgeführt, um eine …