| 2014

Möglichkeiten und Grenzen einer evidenzbasierten Beurteilung des illegalen Drogenkonsums in der Schweiz

Die Erhebung des illegalen Drogenkonsums wird durch verschiedene methodische Probleme erschwert. Interface erarbeitete im Rahmen eines Forschungsprojekts 2013 einen Überblick über die vorhandenen Datenquellen zum illegalen Drogenkonsum in der Schweiz. Ausgehend von einer Liste mit Datenquellen wurden diese zu Datentypen zusammengefasst und entlang eines neu entwickelten Schemas „Kette des Drogenkonsums“ verortet. Neun ausgewählte Datentypen wurden in Faktenblättern anhand einer Datenquelle differenziert beschrieben und hinsichtlich ihrer Eignung für Prävalenzschätzungen beurteilt. Zudem wurden drei methodische Ansätze der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht zur Prävalenzschätzung (Multiplikationsmethode, Multiple Indicator Method, Capture-Recapture) im Kerngedanken beschrieben. Die Ergebnisse wurden synthetisiert und in einem Expertenworkshop validiert sowie mögliche weitere Schritte diskutiert.

Kontaktperson

Birgit Laubereau

Auftraggeber

Bundesamt für Gesundheit (BAG), Sektionen Drogen und Grundlagen

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