Migration und Chancengleichheit

Chancengleichheit bildet die Basis unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Das Geschlecht, die Nationalität, die soziale Herkunft, das Alter oder die ethnische Zugehörigkeit eines Menschen sollen seine Chancen zur Teilhabe am sozialen, ökonomischen, kulturellen und politischen Leben nicht beeinträchtigen. Besteht zwischen diesem Anspruch und der Wirklichkeit ein zu grosses Ungleichgewicht, so nährt dies den Boden für soziale Spannungen. Insbesondere Angehörige der Migrationsbevölkerung sind dabei mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert.

Wie weit und mit welchen Massnahmen die Chancengleichheit und Integration gefördert werden soll und welche Wirkungen diese Massnahmen letztlich entfalten, ist politisch umstritten. Mit unseren wissenschaftlichen Erkenntnissen leisten wir einen Beitrag zu einer Versachlichung dieser Diskussion. Gleichzeitig bieten diese Erkenntnisse die Grundlage für unsere Beratung von Akteuren auf Ebene Bund, Kantone und Gemeinden bei der strategischen Entwicklung und Umsetzung ihrer Vorhaben.

Das thematische Spektrum unserer Analysen, Evaluationen und Beratungen reicht von der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Bildung und im Erwerbsleben, über die gesellschaftliche Integration unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen im Rahmen von Quartierentwicklungsprozessen wie auch mittels spezifischer Fördermassnahmen bis hin zur Ausgestaltung und Wirkungsweise von Verfahren und Massnahmen im Asylbereich.